Suchtprävention

Ein Arbeitskreis bestehend aus Polizei, schulischer Sozialarbeit und Gesundheitsberatern hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie man die Suchtprävention nachhaltig an Ammerländer Schulen umsetzten kann. Durch die verschiedenen beteiligten Personenkreise soll das Thema Sucht aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.

Die Klasse 8b durfte als erste Klasse das vom Arbeitskreis entwickelte Konzept ausprobieren. In Rollenspielen „erprobten“ die Schülerinnen und Schüler verschiedene Situationen, die sich mit mit Süchten auseinandersetzen. Auf spielerische Weise konnte sie so ausprobieren, wie sie sich in solchen Situationen verhalten können. Darüber hinaus wurden ihnen ihre Möglichkeiten im Umgang mit solchen Situationen sowie Personen, an die sich wenden können aufgezeigt. Durch ein Interview zu einer fiktiven Wunderdroge, näherten sich die Schülerinnen und Schüler der Frage, warum Menschen Drogen nehmen und was sich sie sich durch den Konsum erhoffen. Welche Folgen Drogen und auch Nikotin auf den Körper haben, wurde ihnen im Anschluss zunächst theoretisch vermittelt und durch ein Experiment mit einer „künstlichen“ Lunge veranschaulicht. Als Abschluss setzten sie sich im Stil von „Wer wird Millionär?“ mit den rechtlichen Folgen von Drogenkonsum auseinander.Am Ende des Tages gab es für Frau Vogt (schulische Sozialarbeit), Herrn Schröder (Polizei Westerstede), Herrn Hümme (Gesundheitsberater GZE) und Frau Müller (Gesundheitsberaterin GZE) durchweg positives Feedback von der 8b. Selbst eine Woche nach dem Termin unterhielten sich die Schülerinnen und Schüler gerne über diesen Projekttag und tauschten sich in den Pausen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der 8a aus, die das Projekt als zweite Klasse durchführen durften.