Umweltschule in Europa

Bereits seit dem Jahr 2003 beteiligt sich die GOBS Friedrichsfehn, damals noch als reine Grundschule, am Projekt Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule. In dieser Zeit haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit verschiedensten Themen aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandergesetzt. Einige davon finden sich auf der Seite Naturwissenschaftliche Projekte, andere aus dem Bereich "Kunst und Ökologie" finden sich versteckt in der Kunstgalerie, dort zum Beispiel auf Seite 18.

Viel Spaß beim Stöbern!

Am Dienstag (1.10.2019) wurde die GOBS Friedrichsfehn neben weiteren Edewechter Schulen erneut als „Umweltschule in Europa“ in Osnabrück ausgezeichnet. Auf dem Campus Gelände der Universität Osnabrück fand in diesem Jahr die Auszeichnungsveranstaltung für alle teilnehmenden Schulen der Region Osnabrück statt. Seit fast 30 Jahren engagieren sich niedersächsische Schulen bereits im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, indem sie verschiedene Aspekte der Umweltbildung aktiv in ihr Schulleben integrieren und dabei alle zwei Jahre neue Schwerpunktfelder auswählen. Im Projektzeitraum 2016-2019 hat sich die GOBS Friedrichsfehn intensiv mit den Handlungsfeldern „Gesundheit“ und „Nachwachsende Rohstoffe/ Abfall und Recycling“ beschäftigt und dazu viele Aktionen durchgeführt, sowie feste Bestandteile in den Schulalltag integriert. So wurden zahlreiche Sportveranstaltungen durchgeführt und soziale Begegnungsanlässe geschaffen. Außerdem wurden UmweltwächterInnen ausgebildet und ein neues Mülltrennungssystem eingeführt. Ab Herbst 2019 startet die nächste Projektphase mit neuen und spannenden Herausforderungen.

17.09.2019 - Der 1. Apfeltag der GOBS

Am 17.09.2019 fand zum ersten Mal der Apfeltag für alle ersten bis vierten Klassen statt. Von 8 Uhr bis 12.35 Uhr drehte sich alles um den Apfel. Verschiedene Wahlangebote konnten von den Klassen genutzt werden. So konnten die Grundschulkinder in unterschiedlichen Stationen viel über den Apfel lernen, verschiedene Apfelsorten probieren oder Bastelangebote nutzen. Ergänzend hat unsere FSJlerin Spiele mit Bezug zu Äpfeln angeboten. Ein tolles Highlight war eine Saftpresse auf dem Schulhof, mit der jede Menge Äpfel zu köstlichem Saft verarbeitet wurden. Wir bedanken uns beim Umweltbildungszentrum für diese Leihgabe und auch für die gute Vorbereitung und Durchführung der Station „Der Apfel im Jahresverlauf“.

Hier sind mehr Bilder vom Apfeltag zu finden.

September 2019 - Regional. Saisonal. Nachhaltig. Gesund und lecker.

Das Warten hat ein Ende. Geduldig mussten die SchülerInnen der AG Umweltschule mit Frau Stade auf die Ernte der Kartoffeln warten und jetzt war es endlich soweit. Nachdem die SchülerInnen im Frühjahr die vorgekeimten Kartoffeln im Hochbeet vergraben, bewässert und gepflegt hatten und die Wartezeit mit dem Gestalten von Kartoffelbildern überbrückt hatten, konnten vergangene Woche die Kartoffeln geerntet werden.

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Am 20.03.2019 fand die Ausbildung der Umweltwächter an der GOBS statt. Jeweils zwei SchülerInnen jeder Klasse wurden vom Umweltzentrum Ammerland und von Frau Stade in Angelegenheiten einer aktiven Umweltschule aus- und fortgebildet, um nun die Klassen und Lehrkräfte bei einer bewussten Umsetzung von umweltbezogenen Aspekten zu unterstützen. Das Umweltzentrum Ammerland reiste mit reichlich Material und Informationen an und so konnten die vier MitarbeiterInnen anschaulich verschiedene Versuche durchführen. Im Vordergrund standen die richtige Mülltrennung und –vermeidung, das richtige Lüften und Heizen, Energiesparmaßnahmen, umweltschonende Schulwege und ein umweltschonendes Frühstück. Mit großem Interesse nahmen die VertreterInnen jeder Klasse an diesem interessanten Angebot teil und wir freuen uns, dass sich so viele SchülerInnen aktiv für den Umweltschutz einsetzen wollen. Vielen Dank an das Umweltzentrum Ammerland!

Passend dazu konnten wir dank der großzügigen Spende des Fördervereins in der vergangenen Woche neue Mülleimer in den Klassen einführen, sodass wir nun überall den Müll in Restmüll, gelben Sack und Altpapier trennen können.

Am letzten Mittwoch (20.03.2019) fand erneut der Schulhofaktionstag statt, an dem einige Ganztagsgruppen und Eltern teilnahmen, um gemeinsam einige Gartenarbeiten zu erledigen. In diesem Jahr fiel dieser etwas kleiner aus, da die Schulgärten in diesem Jahr noch in einem größeren Rahmen umgestaltet werden sollen. Daher sollte derzeit nur der Weidentunnel bearbeitet werden. Viele Kinder aus dem KUNO Ganztagsangebot, die SAM Gruppe mit Frau Vogt, sowie einige Eltern und Lehrkräfte verbrachten zwei Schulstunden damit, die Zweige des Weidentunnels in Form zu bringen und mit neuen Trieben Lücken zu schließen. Für diese, aber auch für weitere Gartenarbeiten hat der Förderverein der GOBS freundlicherweise  tolle Gartenhandschuhe gespendet, sodass wir auch in Zukunft im Garten aktiv werden können. Vielen Dank dafür und vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer!!

Nach und nach wird die GOBS immer bunter und schöner. Während der Projektwoche entstanden riesige Kunstwerke im Stil von Piet Mondrian, welche an der Außenfassade des Werkraumes installiert wurden. Diese Werke bestehen aus Resten der Platten, die für die Sanierung der Fassade der Grundschule verwendet wurden. Dies ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass Recycling Spaß machen und sinnvoll sein kann. Das viele Sägen und Schleifen der Schülerinnen und Schüler hat sich eindeutig gelohnt.

Recycelt wurden auch alte Holzstühle, die andernfalls ihren Weg in den Sperrmüll gefunden hätten. Der WPK Kunst Klasse 8 (Schuljahr 2017/18) hauchte den alten Stühlen neues Leben ein und bemalte sie mit ganz individuellen Motiven. Bewundert werden können diese wunderschönen Stühle auf der Bühne unserer Mensa. Aber die Mensa wurde nicht nur durch die Stühle bereichert. Während der Projektwoche entstanden drei großformatige Servicekräfte und sowie knallbunte Bilder mit Obst und Gemüse im Pop-Art-Stil.

Dem Motto „Wie wachsen zusammen!“ folgend wünschten sich einige Schülerinnen und Schüler der Oberschule ebenfalls bunte Kühe, wie sie in der Pausenhalle der Grundschule zu sehen sind. Das alte Bild mit den Blumen im 3D-Effekt im kleinen Vorflur zur Pausenhalle der Oberschule wurde mit Kühen überklebt und wird demnächst an seinem alten Platz im neuen Glanz zu bewundern sein. Ebenfalls neuen Glanz erhielt die Pinnwand in der Pausenhalle der Grundschule und zeigt nun regelmäßig neue „Kinderkunst“.

Der diesjährige WPK Kunst Klasse 8 möchte unsere Schule ebenfalls verschönern und hat die alten, nicht mehr sehr vorzeigbaren, grauen Platten unter der Überdachung der Oberschule zunächst abgeschliffen und malt nun jeden Dienstag fleißig an den Platten weiter, um auch hier viele kleine Kunstwerke im Stile Mondrians entstehen zu lassen.

Ermöglicht wurden und werden all diese Kunstprojekte durch die Unterstützung des Fördervereins. Ihre Spenden tragen somit sichtbar zur Verschönerung unserer Schule bei. Vielen Dank!

Auch in diesem Jahr kann der Schulhofaktionstag wieder als äußerst erfolgreich bezeichnet werden. Wo eben noch Pflanzen aller Art aus den Fugen sprossen, sind nun wieder saubere, gehbare Wege zwischen den Staudenbeeten. Auch in den Beeten mussten Weidenröschen, Klettenlabkraut und andere Wildkräuter weichen. Der Vorher-Nachher-Vergleich könnte Wettbewerbe gewinnen. Gleiches gilt am Weidentunnel, wo tote Gehölze entfernt, frische Triebe fachmännisch gebunden und neue Stecklinge liebevoll eingesetzt und verflochten wurden. Vielen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer (ca. 40 Erwachsene und 20 Kinder)!!!

Am vergangenen Mittwoch (13.09.2017) wurden gleich drei Edewechter Schulen als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungsveranstaltung fand im Museum am Schölerberg in Osnabrück statt. In einem festlichen Programm wurden die Schulen für ihr Engagement im Bereich der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geehrt. Das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ wird in Niedersachsen seit 1995 für alle Schulen angeboten. Die Schulgemeinschaften der Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Maßnahmen die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen. Die international abgestimmten Themen und Handlungsfelder sind Energie/Klimaschutz, Recycling/Abfall, Wasser sowie Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen. Darüber hinaus kann jede Schule unter einer Vielzahl von Themen wählen. (Vgl. http://umweltschule.landesschulbehoerde.de/). Im vergangenen Projektzeitraum von 2015 bis 2017 hat sich die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht mit den Handlungsfeldern „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ (Lern- und Lehrgarten; Lehrpfad) und „Voneinander miteinander lernen“ beschäftigt. In der Grundschule Edewecht standen zum einen die Errichtung einer Kompostierungsanlage im Schulgarten und zum anderen die Einführung des Trainingsraumkonzeptes zur Unterstützung des sozialen Lernens im Mittelpunkt. An der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn wurden in verschiedenen Klassen und Lerngruppen Projekte in den beiden Handlungsfeldern „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ und „Kritischer Konsum - Ressourcenschonender Umgang“ durchgeführt. Am 15. Oktober startet die nächste Projektphase, zu der sich alle drei Schulen wieder bewerben wollen.

Wenn man das Schulgelände betritt, ist von Artenvielfalt auf den ersten Blick nicht viel zu sehen: eine große Wiese, ein paar alte Bäume, einige Spielgeräte und viel gepflasterte Fläche. Doch wer genauer hinschaut und hinter die Hecken und Zäune blickt, entdeckt mehr: Zwei Schulgärten, die sich in permanentem Wandel befinden - entweder, weil sie (sich selbst überlassen) von Jahr zu Jahr wilder werden, oder weil ein neues Projekt dort Gestalt annimmt.

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1. Handlungsfeld: Gesundheitsförderung an der GOBS Friedrichsfehn

Im Bereich der Gesundheitsförderung geht es um das Schaffen einer gesunden Lernumgebung und einer gesunden Arbeitsatmosphäre sowie um die Erziehung zu gesundheitsbewusstem Verhalten. Insbesondere in den Bereichen Sport, Ernährung und sozialem Umgang gibt es ein umfangreiches Angebot für alle Altersgruppen.

Grundlegende Maßnahmen in diesem Handlunsfeld sind die Fertigstellung, der Beschluss in den schulischen Gremien und die Umsetzung eines Konzeptes zur Gesundheitsförderung an der GOBS Friedrichsfehn. Konkret zu nennen ist das zum Schuljahresbeginn 2017/2018 gestartete Projekt „Waldtage“, eine Kooperation der GOBS Friedrichsfehn – insbesondere im Bereich der Schulsozialarbeit – mit dem Waldhaus Wildenloh. Weitere Maßnahmen werden sich im Laufe des Projektzeitraums entwickeln.

Als großes (Fern-)Ziel über den Projektzeitraum hinaus ist die naturnahe Gestaltung eines „gesunden“ und gesundheitsfördernden Pausengeländes zu nennen. In diesem Bereich ist angestrebt, über eine Zukunftswerkstatt die Schülerschaft verantwortlich in die Planung einzubeziehen. Zudem gilt es, vorhandene Gartenanlagen und bewusst gestaltete Schulhofteile zu pflegen und zu erhalten, möglicherweise auch wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang ist zu Beratungszwecken eine Kooperation mit der Grundschule Edewecht zum Thema Schulteich angestrebt.


2. Handlungsfeld: Nachwachsende Rohstoffe/Abfall und Recycling

Im Wahlpflichtkurs Technik sowie in den Werk- und Kunstunterrichten gibt es bereits Unterrichteinheiten zu den Werkstoffen Kunststoff und Papier, zu Müll als Rohstoff und nachwachsenden Rohstoffen sowie zu Möglichkeiten des Upcyclings. Ziel ist es, ein Bewusstsein bezüglich des Ressourcenumgangs zu schaffen und Verantwortlichkeit zu erzeugen. Auch andere Lerngruppen wie z. B. der DAZ-Kurs wollen sich mit dem Thema Rohstoffe auseinandersetzen und Papier selbst herstellen. Mit den Schülerinnen und Schülern sollen Handlungsmöglichkeiten entwickelt und ausprobiert werden. Alte Verhaltensstrukturen sollen kritisch hinterfragt und Wertschätzungen gegenüber verwendeten Rohstoffen erzeugt werden.

An der GOBS Friedrichsfehn gibt es schon seit längerem immer wieder Anläufe, ein einheitliches Konzept der Müllvermeidung, - Entsorgung oder Wiederverwendung zu entwickeln. Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 hat sich nun die Schülervertretung der GOBS Friedrichsfehn das Thema „Mülltrennung“ auf die Agenda geschrieben. Ziel ist eine praktikable Möglichkeit der schulweiten Mülltrennung zu entwickeln, die Unterstützung der Schulleitung, des Schulträgers sowie der Schulöffentlichkeit zu erwerben, ggf. notwendige finanzielle Mittel zu akquirieren und das Konzept schließlich auch umzusetzen.

Weitere Maßnahmen in diesem Handlungsfeld sind der jährliche Kinderkleider- und Spielzeugflohmarkt, die Teilnahme an Sammelaktionen wie „Deckel gegen Polio“ oder „Sammeldrache“ und die Beteiligung an öffentlichen Säuberungsaktionen wie dem „Frühjahrsputz“ der Gemeinde Edewecht.