Umwelttag 2026: Gelebte Partizipation an der GOBS Friedrichsfehn
Unter dem diesjährigen Motto „Demokratie beginnt bei mir – Ich kann etwas verändern und beginne bei mir selbst“ wurden am Umwelttag an der GOBS Friedrichsfehn vielfältige Projekte umgesetzt, die zeigen, was gelebte Partizipation bewirken kann.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Umweltwächterinnen und -wächter aller Klassen getroffen, eigene Ideen entwickelt und diese anschließend in ihren Klassen vorgestellt und gemeinsam weitergedacht. Damit wurde der Grundgedanke des Mottos bereits in der Planung deutlich: Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, bringen sich ein und gestalten Schule aktiv mit. Ein gemeinsames Abschlusstreffen erfolgte bereits am Dienstag, den 16.06.2026 (siehe Bild 1).
Die Vielfalt der Projekte zeigte dabei eindrucksvoll, dass Demokratie und Partizipation auf vielen Ebenen stattfinden kann.
In Jahrgang 1 wurde ein Fokus auf den Klassenrat gelegt und in diesem Zusammenhang über Regeln und ein gemeinsames Miteinander gesprochen.
Jahrgang 2 gestaltete Vogelhäuser und setzte damit ein Zeichen für Verantwortung gegenüber der Natur und dem gemeinsamen Lebensraum (Bild 2).
In Jahrgang 3 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit Klassendemokratie, entwickelten Regeln und erarbeiteten, was Wahlen bedeuten und wie sie funktionieren (Bild 3 und 4).
Jahrgang 4 entwarf ein demokratisches Theaterstück und machte so sichtbar, wie unterschiedliche Perspektiven dargestellt und verstanden werden können.
Jahrgang 5 gestaltete ein Willkommensprojekt, das zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind (Bild 5).
Während die 6a ihren Waldtag nachholte, arbeitete die 6b intensiv an der Gestaltung und Pflege des Schulgartens. Zudem sammelte sie durch einen Kuchenverkauf Spenden für das Oldenburger Tierheim und zeigten damit, was Engagement bereits an einem Tag möglich macht (Bild 6).
Der 7. Jahrgang besuchte das Klimahaus Bremerhaven und setzte sich dort mit globalen Zusammenhängen von Umwelt und Verantwortung auseinander.
Jahrgang 8 verband Demokratie und Umweltschutz auf besonders anschauliche Weise: Bei einer Fahrradtour zum Woldsee führten die Schülerinnen und Schüler eine Müllsammelaktion durch, analysierten anschließend die Abfälle statistisch und reflektierten, wie individuelles Handeln den öffentlichen Raum beeinflusst (Bild 7).
Jahrgang 9 arbeitete gemeinsam mit der Klasse 3c beim Geocaching im Wald zusammen. Dabei unterstützten die älteren die jüngeren Schülerinnen und Schüler und erlebten so, wie Zusammenarbeit und gegenseitige Verantwortung demokratisches Handeln im Alltag stärken.
Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs verbrachten ihre Zeit losgelöst vom Umwelttag auf ihrer Abschlussfahrt.
Ergänzt werden konnten einige Projekte der Klassen durch ein Yogaangebot, dass die Stärkung der Selbstwirksamkeit ganz im Sinne des Mottos „Ich kann etwas verändern und beginne bei mir selbst“ in den Mittelpunkt stellte (Bild 8).
Insgesamt machte der Umwelttag deutlich, dass Demokratie im (schulischen) Alltag beginnt und nicht nur ein abstrakter Begriff ist. Demokratie und Partizipation zeigt sich im Miteinander, im aktiven Übernehmen von Verantwortung und in der Motivation, etwas zu verändern.







