Neuigkeiten 2021-2022

Am 13.Juli wurde unsere langjährige Kollegin Frau Christiane Ihnen in den Ruhestand verabschiedet. Frau Ihnen war seit 2014 an der GOBS und wurde von der Schulleitung als "Allrounder" geschätzt, da sie bereit war fast alle Schulfächer zu unterrichten. Mit ihr wird auch der Schulhund Tamme die Schule verlassen, den viele Schülerinnen und Schüler genauso ins Herz geschlossen haben wie Frau Ihnen. Am Tag der Verabschiedung bereiteten ihre eigene Klasse, ehemalige Schülerinnen und Schüler und das gesamte Kollegium zu ihren Ehren ein paar Beiträge vor. Dabei floss auch das ein oder andere Tränchen. Deinem Ruhestand blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen: Wir werden Dich vermissen, aber wir freuen uns auch sehr für Dich!

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn gastierte in diesem Jahr erneut der Mit-Mach-Zirkus Eldorado für den Grundschulbereich auf dem Gelände der Schule.

Für eine Woche verwandelte sich die Grundschule in einen Zirkusbetrieb. Die Kinder haben fünf Tage lang in kleinen Gruppen je zwei Stunden am Vormittag für ihre Aufführung trainiert und sich auf die Show vorbereitet.

Folgende Darbietungen konnten gewählt werden: Trapez, Cheerleader, Bodenakrobatik, Jonglieren, Seiltanz, Lasso, Hundedressur, Voltigieren, Ziegen- und Lama-Dressur.

Am Freitagvormittag fand eine Generalprobe statt, in der die kleinen Artistinnen und Artisten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre einstudierten Kunststücke vorführen konnten.

Am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag fanden die drei Vorführungen für alle Eltern, Verwandten und Bekannten statt. Es war eine fantastische Zirkusshow mit Kostümen, Musik, Glanz und Glamour.

Das Feedback aller Schülerinnen und Schüler war überragend, sie haben sich alle als richtige Showstars gefühlt.

Auch die Eltern waren sehr stolz auf die tollen Leistungen ihrer Kinder bei der Zirkusshow und zeigten dies durch langanhaltenden Applaus am Ende der Vorstellung.

Unser besonderer Dank gilt der Familie Thiel, deren Mitglieder sich alle so herzlich um unsere Schülerinnen und Schüler gekümmert haben.

Die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn verabschiedete Stars und Sternchen am vergangenen Samstag und ermöglichte dem zehnten Jahrgang nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wieder einen Abschlussball.

In Hollywood findet das ganz große Kino statt. Weltbekannte Filme, große Gagen und große Stars. Am vergangenen Samstag waren die Abschlussschülerinnen und -schüler der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn die Stars.

Das Leben an einer Schule gleicht der kalifornischen Traumfabrik Hollywood. So jedenfalls konnte man den Eindruck gewinnen, als man die Mensa der GOBS betrat. Unter dem Slogan „Hollywood“, der in Großbuchstaben im filmreif-geschmückten Raum zu sehen war, fanden sich die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen sowie ihre Eltern und Lehrkräfte der Schule zur Zeugnisübergabe am Vormittag in der Schule ein. Begrüßt wurden die Hauptdarstellerinnen und -darsteller des Tages musikalisch vom Französischkurs unter der Regie ihrer Lehrerin Maike Sönksen, dem neunten Jahrgang mit einer umgeschriebenen Version bekannter Lieder sowie Abschlussschülerin Nina Bischoff, die - unterstützt durch ihre Mitschülerinnen und -schüler - das Lied „Heal the world“ in einer selbst geschriebenen Fassung zum Besten gab. Schulsprecher Matthis Wedeken führte routiniert durch die Veranstaltung.
 

Ein Jahrgang mit Bestnoten

Schulleiter Holger Jäckel griff in seiner Rede das diesjährige Motto gleich auf: Er habe in den vergangenen Schuljahren mit diesem Jahrgang Dramen, Actionstreifen, Romanzen, Stars und Herzensbrecher erlebt. Jetzt aber sei es an der Zeit, dass die jungen Menschen ihren eigenen Oscar, also den Abschluss, mit nach Hause nähmen. Und das haben sie sich redlich verdient. Gleichzeitig betonte er die außergewöhnlich guten Abschlüsse des diesjährigen Jahrgangs. Die Anforderungen der Abschlussprüfungen seien absolut vergleichbar mit den Vorjahren gewesen. Trotz herausfordernder Zeiten durch die Coronapandemie habe dieser Jahrgang die bisher besten Ergebnisse erreicht. Dies spiegele sich auch in den wahrlich oscarreifen Abschlüssen wider.

Sechs Schüler verlassen die Schule mit dem Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse, die anderen besuchen weiter die Schule im zehnten Jahrgang. Im Jahrgang 10 wurde an 3 Schülerinnen und Schüler ein Sekundarabschluss I – Hauptschule, an 15 ein Realschulabschluss und an 32 ein erweiterter Sekundarabschluss vergeben. Bezeichnend für dieses gute Ergebnisse seien vor allem auch die 13 Schülerinnen und Schüler, die eine Abschlussnote mit einer eins vor dem Komma erhalten würden. Geehrt wurden gleich sechs  Schülerinnen und Schüler für die besten Ergebnisse des Jahrgangs. Nayla Lindner, Evalotta Sasse und Luis Tiarks (jeweils Note 1,4), Dilana Gecgel (Note 1,2), Marieke Schütte (Note 1,1). Eine besondere Ehrung wurde an diesem Tag an Nina Bischoff verliehen, die mit einer Durchschnittsnote von 1,0 ihren erweiterten Realschulabschluss erreichte.

Die beiden Starregisseure, Klassenlehrkräfte Kathrin Oertel und Stefan Schilling, betonten in ihrer Rede noch einmal, die großen Stärken des Jahrgangs, die sie zu echten Stars machten. War es anfangs noch notwendig, die kampferprobte Enterprise mit neuen Waffensystemen auszustatten, um den unterschiedlichsten Lebensformen, angefangen bei Klingonen, Ferengi, über Vulkaniern bis hin zu anderen Spezies, die alle eine andere Sprache sprachen, zu begegnen, so stellten sie schnell fest, dass dieser Jahrgang mit den „Flegeln“ aus „Fack ju Göthe“ nicht viel gemein hatten. Im Gegenteil, über die Jahre habe man Schülerinnen und Schüler erlebt, die ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander zeigten und zu „Ziemlich besten Freunden“ wurden. Stolz seien die beiden Lehrkräfte auf ihre Schützlinge – nicht nur aufgrund der herausragenden Zeugnisnoten, sondern auf sie als Menschen. Sie bedankten sich für das engagierte, ehrliche, humorvolle, unkomplizierte und verlässliche Miteinander in den vergangenen Jahren und bestätigten den Schülern, dass sie eine Erinnerung hinterlassen haben, die kaum zu übertreffen sei.

Das Abschlussvideo mit Erinnerungen der letzten sechs Jahre erregte Heiterkeit bei den Anwesenden. Aber auch ein Stück Wehmut zum Abschied schlich sich in die Herzen der Schülerinnen und Schüler. Gefühlvoll verabschiedeten sich die Schulabgängerinnen und -gänger von ihren Lehrkräften, die jeweils kleine Geschenke überreicht bekamen. Selbstverständlich wartete auf die Gäste noch die „After-Show-Party“, vorbereitet von den Eltern der neunten Klassen.

Messlatte auch für die abendliche Feier hoch

Engagierte Eltern hatten in wochenlanger Vorbereitung den Abschlussball am Abend organisiert und das bestgehütetste Geheimnis über Wochen mit sich herumgetragen. Mit Hilfe vieler Sponsoren konnten die Stars des Abends stilecht am roten Teppich vorgefahren werden. Der Jubelschrei unter den Jugendlichen war beim Anblick der beiden Limousinen wohl im ganzen Ort zu hören. Großes Getümmel vor dem Landhaus gehörte ebenso dazu, wie Blitzlichtgewitter und Presseinterviews. Eindrucksvoll gestaltete sich das Defilee der selbstbewussten Jugendlichen, die Mädchen in eleganten Abendkleidern, die Jungen in schicken Anzügen, über den roten Teppich in den Saal des Landhaus Friedrichsfehn. Bereits der Eingangsbereich zum Landhaus mit goldenem Stern, roten Teppich und Securitypersonal verströmte das passende Flair. Im Saal selbst konnten die rund 200 Gäste zahlreiche Anleihen an Hollywood betrachten, die gekonnt in Szene gesetzt worden waren. Das Landhaus hatte sich in einen „Walk of fame“ verwandelt und war mit viel Liebe zum  Detail von fleißigen Helferinnen und Helfern geschmückt worden. Auch dies trug dazu bei, dass bis spät in die Nacht gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Lehrkräften gelacht, gesungen und getanzt wurde. Eine ausgelassene Stimmung, wie sie dem Anlass entsprechend sein muss – auch wenn beim endgütigen Abschied die ein oder andere Träne floss.

Zuerst brauchten alle Kinder eine Eintrittskarte in den Wald. An unserem Waldtag haben wir jeweils 3 Nüsse im Wald versteckt, wie ein Eichhörnchen. Am Ende musste jedes Kind seine Nüsse wiederfinden. Wir haben aus Stöcken und großen Ästen angefangen ein Haus zu bauen. Auf einer Decke haben wir unsere Waldschätze ausgebreitet und vorgestellt.

Dieser Text wurde geschrieben von den Kindern der Klasse 1a und 1d.

Der Schulchor „Chorchestra“ führte in der letzten Woche in der Mensa der GOBS das Mini-Musical „Drei Wünsche für die Fee“ auf. Am Donnerstagnachmittag gab es eine Aufführung für die Eltern, Verwandte, Bekannte und Freunde und am Freitagvormittag für die Mitschüler des Grundschulbereiches.

Seit dem Halbjahr wurde an diesem Stück geprobt, zunächst alle Songs einstudiert und nach einem Casting für die beiden Hauptrollen wurden alle weiteren Rollen verteilt. Über die Osterferien haben alle Kinder fleißig ihre Texte gelernt und danach ging es an die Bühnenproben. Im Bereich der Schauspielerei lernten die Kinder etwas über Mimik, Gestik und Emotionen. Das Wichtigste dabei war es glaubhaft darzustellen.

Es geht in diesem Stück um einen Supermarkt in einem Ort (in unserem Beispiel natürlich Friedrichsfehn), in dem Chaos ausbricht. Alle Lebensmittel spielen verrückt: die Tomaten sind faul und hänge trübe herum, die Spargel sind tabletsüchtig und kommen von Computerspielen nicht mehr los, die Zankäpfel streiten den ganzen Tag um belanglose Dinge und die Gummibären sind so schlecht gelaunt, dass sich niemand mehr in ihre Nähe wagt.

Da kann nur noch die gute Fee Solaria Tropicana helfen.

Das Happy End scheint nahe, doch es geschieht noch eine völlig unerwartete Wendung der Ereignisse.

Das Publikum war begeistert und forderte nach einer Zugabe, die die Sängerinnen und Sänger bereitwillig gaben.

Das nächste Mini-Musical für das kommende Schuljahr ist bereits in Planung.

Am vergangenen Samstag (11.Juni 2022) fand ein spontaner Aktionstag auf dem Schulgelände der GOBS Friedrichsfehn statt, bei dem der Schulgarten bepflanzt und der Schulpark weiter erschlossen wurde.

Ein großes Beet im Schulgarten lag seit einiger Zeit brach und sollte neu gestaltet werden. Die Baumschule Heinje aus Jeddeloh sponsorte hierfür eine große Zahl an Beerensträucher und Obstbäumen, die nun mithilfe von Eltern und Lehrkräften eingepflanzt werden konnten. Zügig wurden die Aufgaben verteilt, Löcher gebohrt und die Sträucher eingesetzt. Das Resultat ist beeindruckend. Wo vorher ein kahles Beet war, blühen jetzt Heidelbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Feigen. Im Zugangsbereich wurden weitere Zierpflanzen eingesetzt. Der Garten kann dann bald von den SchülerInnen für Projekte genutzt und von allen genossen werden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Baumschule Heinje für die Pflanzen und die fachkundige Unterstützung.

Zudem konnten dank der hohen Anzahl an freiwilligen HelferInnen weitere Teile des Schulgartens bearbeitet werden. So haben einige Eltern und Lehrkräfte das Gartenhausdach von Gestrüpp befreit, andere haben Grenzen freigelegt, Beete saniert und Rhabarber gepflanzt.

Ein weiterer Projektbereich konnte dank der tatkräftigen Hilfe von Familie Oetjen weiter bearbeitet werden, denn auf dem Pausengelände soll ein neuer Bereich erschlossen werden, der zukünftig von den SchülerInnen als Schulpark genutzt werden soll. Nach einigen Jahren der Verwilderung musste der Garten erstmal kernsaniert werden. Dennis Oetjen brachte dafür eigens einen Minibagger und Container mit. Schnell und präzise wurde der Bereich von Herrn Oetjen freigelegt und kann nun neu gestaltet werden.

Wir bedanken uns beim Garten- und Landschaftsbau Oetjen und der Baumschule Heinje für die großzügige und tatkräftige Hilfe. Ein großer Dank geht auch an die vielen HelferInnen, die schneller gearbeitet haben als man gucken konnte. Großartig bewirtet wurden wir während der Aktion vom Förderverein der GOBS Friedrichsfehn mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Bratwurst. Herzlichen Dank an Frau Reiners und Herrn Jäckel!

Wir freuen uns, so eine tolle Schulgemeinschaft zu haben!

Zur Verschönerung unseres Verwaltungstraktes trägt seit Kurzem die Friedrichsfehner Künstlerin Tina Conrads bei. Einige ihrer Werke sind dort jetzt zur Ausstellung zu sehen. Die 40-jährige Mutter, deren Töchter in der GOBS zur Schule gehen, arbeitet in ihrem Atelier mit Acryl und mit Mischtechnik. Auf die Leinwand bringt sie hauptsächlich die norddeutsche Landschaft, den Küstenbereich der Nord- und Ostsee und korpulente Frauen. Vor allem die Bilder der Frauen sind humorvoll dargestellt.

Endlich durften die dritten Klassen wieder mit ihren Klassenlehrerinnen und der Schulsozialarbeiterin Katja Vogt in den Wald gehen und einen ganz tollen Vormittag verbringen. Die Freude bei den Kindern war sehr groß. Das Wetter war herrlich und auf dem Weg zum Waldhaus sammelten die Kinder eifrig allerlei interessante Naturmaterialien, aus denen sie sich später tolle Sachen bauen wollten. Am Waldhaus wurden sie schon von Frau Niederheide erwartet, die bereits alles für die tolle Bastelaktion vorbereitet hatte. Aber erst wurde einmal ausgiebig gefrühstückt. Anschließend durften die Kinder sägen, hämmern, kleben, malen und schnitzen. Die Kinder hatten dabei sehr großen Spaß und die entstandenen Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Der Vormittag im Waldhaus ging leider viel zu schnell zu Ende.

Auf dem Rückweg mussten sie allerdings noch den „Siebenmillionenwurzelweg“ gemeinsam meistern. Es war ein wirklich schöner Vormittag. Ganz lieben Dank an Katja Vogt und Frau Niederheide, die sich wirklich tolle Sachen für die dritten Klassen überlegt haben.

Einmal im Jahr lädt der Känguru- Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden. Der Wettbewerb wird zentral durch den gemeinnützigen Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., der seinen Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin hat, vorbereitet und ausgewertet. In der Regel findet der Känguru-Wettbewerb am 3. Donnerstag im März statt.

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Fünf neue Bänke aus Lärchen- und Douglasienholz haben einen Platz auf unserem Schulhof gefunden. Der Förderverein hat die Bänke für den Schulhof anfertigen lassen und hat dabei u.a. die erlaufenen Gelder des Sponsorenlaufs genutzt, der im Oktober 2021 durchgeführt wurde. Nun können sich die SchülerInnen über weitere Sitzmöglichkeiten auf dem Schulhof freuen.

Wahrscheinlich kommen manche Jugendliche irgendwann einmal mit Suchtmitteln in Kontakt. Dabei kann es sich um legale aber auch illegale Suchtmittel handeln. Im Jahrgang 8 hat vielleicht schon der erste Kontakt diesbezüglich stattgefunden.

Verantwortlich für die tolle Organisation des Präventionstages ist Katja Vogt, unsere Schulsozialarbeiterin. Sie eröffnete den Tag mit einer Gesprächsrunde zum Thema Suchtmittel. Die SchülerInnen konnten sich über verschiedene Utensilien im „Suchtkarton“, insbesondere Zigaretten und Alkohol austauschen. Ziel war es ebenfalls, Interventionsstrategien, alternative Möglichkeiten und Selbstverständlichkeiten im Verhalten mit Suchtmitteln zu überdenken. Dabei konnten die SchülerInnen in Form mehrerer Rollenspiele Gefährdungssituationen zeigen und Möglichkeiten „Nein“ zu sagen erproben.

Involviert waren ebenfalls Frau Teske und Frau Lösekann (Biologie-und Chemielehrkräfte der GOBS). Sie erklärten den SchülerInnen wie das Suchtgedächtnis zustande kommt, funktioniert und wie man dagegen ankämpfen kann. Alternativen für den Ausweg aus der Sucht wurden erläutert. Körperliche Beschwerden und Erkrankungen als Folgen des Missbrauchs wurden den SchülerInnen ebenfalls erklärt. Dabei durfte das anschauliche Experiment zur Schädlichkeit von Zigarettenrauch natürlich nicht fehlen. 

Herr Dähnenkamp, der Präventionsbeauftrage der Polizei Westerstede, übernahm den anschließenden Teil. Hier wurde über die Aufgaben der Polizei, Gesetzeslage und Konsequenzen bei Verstößen aufgeklärt.  Die SchülerInnen hatten beispielsweise viel Spaß, sich an den Übungen zum Alkoholtest auszuprobieren.

Insgesamt wurde der Tag als informativ und spannend evaluiert. Gerne hätte ein Großteil der SchülerInnen noch mehr Zeit für einzelnen Teilbereiche gehabt.

 Danke für die tolle Organisation und das absolut gelungene Projekt!

Am 06.05.22 waren die Schülerinnen und Schüler der 4b eingeladen, sich als Naturdetektive zu bewähren. Die Naturschutz-Initiative unter der Schirmherrschaft des Kultusministers Grant Hendrik Tonne hatte vor 2 Jahren Jäger und Angler des Landes Niedersachsen aufgefordert, an dem Lehrgang „Erlebnis Natur - ist doch Ehrensache“ teilzunehmen.

Die beiden Jägerinnen Frauke Hafner und Anke Fockenberg, Mitglieder Hegering Edewecht, haben ihre neu angeeigneten Kenntnisse eingebracht. Zuerst mussten alle Kinder dicke Äste holen, um damit einen Adlerhorst zu bauen. Danach suchten alle in Gruppen verschiedene Dinge, z. B. etwas Buntes, ungewöhnliche Blätter oder Blüten. Anschließend wurden alle Schätze im Adlerhorst vorgestellt.

Spielerisch wurden die Sinne geschult. So wurde gelauscht, geschaut, gefühlt und gerochen.

Nach einer Frühstückspause bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, aus Naturmaterialien ein Bild zu gestalten. Einige haben ein Mandala gelegt, andere ein Bild mit Wiese, Sonne und Blumen.

Zum Schluss erhielten die Kinder noch viele Informationen zu Fellen, Gehörn und Tierarten und mussten eine vom Rehbock abgeworfene Stange (Stangen bilden das Gehörn des Rehbocks) suchen. Mit neuen Eindrücken ging es mittags zur Schule zurück. Allen hat der Tag gut gefallen und die Kinder dürfen sich nun Naturdetektive nennen.

Vielen Dank an Frau Fockenberg und Frau Hafner für die Organisation und für den schönen Tag im Wald und Herrn Bünting für die tollen Fotos.

Anfang Mai besuchten die Klassen 10 die Gedenkstätte Esterwegen. Bei dieser Exkursion wurde den Schülerinnen und Schülern ein bewegendes Bild vom Elend und Leid des Lageralltags vermittelt. Das für etwa 2.000 Häftlinge angelegte Lager Esterwegen gehörte zu den frühen Konzentrationslagern im Emsland, in dem die nationalsozialistische Führung ab 1933 vor allem politische Gegner zur Zwangsarbeit in der Moorkultivierung einsetzte.

Als Einstieg fand sich die Schülergruppe im Eingangsbereich zusammen, in dem zur Erläuterung der Topographie des Lagers Esterwegen ein Luftbild erste Orientierung bot. Ein anschließender kurzer Gang in die Moorlandschaft sollte den Jugendlichen Eindrücke von den Umständen im Lager vermitteln, unter denen die Gefangenen litten, wenn sie je nach Jahreszeit, 8 bis 12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten mussten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Die Verpflegung war schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Wachmannschaften ausgesetzt. Es kam zu einer nicht bekannten Zahl von Todesfällen und Morden. Diese und andere Informationen erhielten die Schülerinnen und Schüler in einem bebilderten Vortrag zur Entstehung der Gedenkstätte Esterwegen und zur Geschichte der Emslandlager. Nach einer kurzen Einführung zur Ausstellung, in der zeitgenössische Exponate zu sehen und Zeitzeugeninterviews zu hören waren, arbeiteten die Klassen in Kleingruppen an unterschiedlichen Biographiemappen, wodurch ihnen bewusst wurde, welches Leid den Lageralltag prägte. Nach diesen Erfahrungen begab sich die Gruppe auf das Außengelände und wurde über das ehemalige Lagergelände geführt. Dabei erfuhren sie mehr über angemessene Formen der Gedenkarbeit.

Aufgrund der eindringlichen und informativen Darstellung waren die Schüler zu jeder Zeit sehr interessiert und bewerteten den Besuch der Gedenkstätte Esterwegen insgesamt als sehr beeindruckend.

„In Aurich ist,s schaurig …“ - weit gefehlt!
Auf einer Stadtrallye wurden wir eines Besseren belehrt: Wir entdeckten die alte Markthalle mit Eingängen für Metzger, Meierei und Molkerei („Wie viele Milchflaschen könnt ihr zählen?“), die historische Kirch- und Hafenstraße, das Schloss und das Historische Museum. In diesem MachMitMuseum informierten wir uns über den Beginn unseres Kosmos, die Entwicklung der Meeres- und Säugetiere bis hin zur Menschwerdung sowie über das Leben der Steinzeitmenschen. Bei einem Ausflug nach Emden faszinierte ein Museumsbesuch, in dem wir eine Moorleiche, Speere und Rüstung aus alter Zeit sahen und uns einen ledernen Schatzbeutel nähten. Einen weiteren Höhepunkt stellte der Besuch der Seehundaufzuchtstation in Norddeich dar. Nicht zu toppen war dann die Wattwanderung mit ortskundiger Führung. Wer bisher noch nichts zu lachen hatte, der konnte nun nicht mehr an sich halten, als die Schlammschlachten begannen. Unsere Bauchmuskeln wurden weiter strapaziert, als es dann zur ultimativen Modenschau kam. Nach einem bestimmten Motto sollten wir uns verkleiden und die Kostümierung auf einem Laufsteg zum Besten geben, dies auch moderieren und sogar noch mit einem Refrain vertonen. Unseren letzten Abend krönten wir mit einer Disco, an die wir uns wohl unser Leben lang erinnern werden: Es gab einen echten DJ mit Lichtanlage und einem super tollen Sound. Wir tanzten und grölten zu „Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs“, zum "Fliegerlied" und anderen Partyklassikern. Glücklich und zufrieden schliefen wir in unseren Zimmern ein. Wir denken an alle, die nicht mitfahren konnten oder die Klassenfahrt vorzeitig verlassen mussten. Freut euch mit uns an unseren Erzählungen und den vielen Bildeindrücken. Natürlich wäre unsere Klassenfahrt nichts gewesen ohne unsere Begleitpersonen (Bianca, Tanja und Angelina) und nichts ohne unsere Lehrkräfte (Frau Flore, Frau Olivieri, Frau Leege, Frau Michel und Frau Neumann). Wir alle haben riesig Spaß miteinander gehabt. Ach ja, das Essen in der Jugendherberge Aurich war spitze!

Am 22. April 2022 übergaben Mitarbeitende der LEB Werkstätten Weser Ems Nord der GOBS Friedrichsfehn ein großes Insektenhotel, welches nun an einem sonnigen Standort im Schulgarten hoffentlich viele Insekten beherbergen wird.

Mitarbeitende der LEB Werkstätten fertigen neben vielen anderen Projekten u.a. Insektenhotels an, die an unterschiedlichen Standorten aufgestellt werden. Die GOBS Friedrichsfehn freut sich sehr, dass auch an unserer Schule so ein tolles, großes Umweltprojekt Platz finden kann.

Die vorgefertigten Bauteile wurden vor Ort zusammengebaut und mit einer Informationstafel versehen. Zuvor erfolgte die Auswahl eines geeigneten Standortes auf dem Schulgelände mit Herrn Munderloh und Herrn Kuhn. Frau Stade nahm das Hotel stellvertretend mit zwei Schüler:innen für die GOBS entgegen.

Gerne setzen wir den schönen Gedanken fort und pflanzen eine Blumenwiese um das Hotel herum, um es den Insekten noch leichter zu machen.

Wir sind gespannt auf den Zulauf und bedanken uns ganz herzlich!

Die jährliche Suche nach dem goldenen Ei hat auch in diesem Jahr wieder alle Schüler und Schülerinnen der GOBS in aufgeregte Suchstimmung gebracht. Endlich wieder an der frischen Luft und ohne Arealbegrenzungen konnten die beiden Eier der GS und der OBS gesucht werden.
Die Klasse 2b für die GS und die Klasse 10a für die OBS waren die glücklichen Finder, die mit einem großen Osterkörbchen belohnt wurden. Die beiden Schülersprecher Matthis und Dilana haben die Körbchen, die dankenswerterweise vom Förderverein gesponsert wurden, an die fleißigen Finder überreicht.

Lieben Dank an die SV für die engagierte Organisation der jährlichen Osteraktion

Da für die Schülerinnen und Schüler der GOBS in den vergangenen zwei Schuljahren alle Waldtage, die ansonsten fest im Schuljahresablauf verankert sind, pandemiebedingt ausfallen mussten, freuten sich alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b wenigstens im Abschlussjahr noch am geplanten Projekt teilnehmen zu können und endlich wieder Gelegenheit zu haben, etwas als Klasse gemeinsam zu unternehmen. Unter der fachkundigen Anleitung von Mitarbeitern des Waldhaus Wildenloh wurde gefeilt, geschliffen, gemalt, gebohrt und am Ende schwer getragen.

Alle Schülerinnen und Schüler waren bei sonnigem Wetter auf einem Fußmarsch quer durch den Wildenloh unterwegs, um im Waldhaus mit großem Engagement ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ziel war es, einen Abschiedsbaum gemeinsam zu gestalten. Schnell wurden drei Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben gebildet. Die Jugendlichen mussten zunächst einen bereitliegenden Baumstamm entrinden und mühselig schleifen, sich Gedanken zur Anordnung der einzelnen Zukunftswünsche machen und nicht zuletzt überlegen, wie sie das Endergebnis wieder in die Schule transportiert bekommen. Im Anschluss wurde im Waldhaus weiter gesägt, gefeilt und mit allerlei Farbe hantiert, bevor jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sein eigenes Holzschild konzipiert hatte. Als letztes stand der Zusammenbau des Abschiedsbaumes an. Die einzelnen Wünsche wurden kurz vorgestellt und im Anschluss an den mittlerweile eingeölten Baumstamm geschraubt. Das anspruchsvolle Vorhaben forderte die handwerklichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, aber auch ihren Willen zum Durchhalten und zur Teamarbeit heraus. Insider werden sich in ein paar Jahren sicherlich noch immer gerne daran erinnern, wie ingeniös* sie an diesem Tag alle zusammen waren. Schulsozialpädagogin Katja Vogt und Klassenlehrerin Kathrin Oertel, die dieses Projekt begleiteten, waren jedenfalls überaus stolz auf ihre Schützlinge.

Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b für euer tolles Engagement. Danke an Katja Vogt für die Planung und Begleitung an diesem Tag. Und vor allem ein großes Dankeschön an Kerstin und Christian für die tolle Organisation von Seiten des Waldhauses Wildenloh.

 

*echte Lateiner wissen natürlich um die große Bedeutung dieses Wortes

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Auch die Klasse 10a verbrachte ihren Waldtag mit Katja Vogt und ihrem Klassenlehrer Stefan Schilling im Waldhaus, um ihren Abschiedsbaum zu fertigen. Ihre Eindrücke von diesem besonderen Tag hielten sie in einem kleinen Video unter folgendem Link fest:

youtu.be/E5L0ny2KzBA

Wie eine Reportage und eine Reaktion zu einem ganz besonderen Klassenprojekt der Klasse 7 A der Grund-und Oberschule Friedrichsfehn geführt hat.

Die 12-jährige Tia, Schülerin der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn, schaute sich in ihrer Freizeit gemeinsam mit ihren Eltern eine Reportage an. Hierbei ging es um die Polizei und das Demonstrationsgeschehen in Bezug auf die aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Reportage zeigte unter anderem, wie Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angebrüllt, bespuckt und beleidigt wurden. Ein Verhalten, dass Tia nicht kennt, schon gar nicht gegenüber der Polizei. Tia war erschüttert und schockiert.

„Wie können diese Menschen der Polizei so etwas antun? Die sind doch für uns da und beschützen uns “.

Nachdem sie mit ihren Eltern über dieses Verhalten gesprochen hatte, teilte sie ihre Gedanken und Gefühle bezüglich dieser Reportage auch ihrer Schulsozialarbeiterin, Katja Vogt, mit.  Doch diese Gespräche reichten ihr nicht: Sie wollte etwas tun, sich bedanken. Und so entstand ein Klassenprojekt der Klasse 7 A der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Canino und der Schulsozialarbeiterin Katja Vogt wurde das Thema „Demokratie“ behandelt. Schnell entstand die Idee, ein Video zu drehen, in dem der Dank an die Polizei zum Ausdruck kommen sollte. Gleichzeitig wünschten sie sich, einem Polizeibeamten stellvertretend für alle Polizistinnen und Polizisten diesen Dank persönlich aussprechen zu können. Und so kam die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, insbesondere der Polizeiinspektions-Leiter Eckhard Wache ins Spiel. Am Donnerstag, den 31. März besuchte Carsten Vogt, der in dieser Klasse das polizeiliche Präventionsprojekt „Wir sind stark“ durchgeführt hatte und Eckhard Wache idie Grund- und Oberschule Friedrichsfehn. Nachdem Schulleiter Holger Jäckel und Schulsozialarbeiterin Katja Vogt die beiden herzlich begrüßte, fanden sich alle in der Klasse 7 A ein. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgeregt und gleichzeitig glücklich, ihren Dank endlich persönlich ausrichten zu können. Tia nahm all ihren Mut zusammen und stellte gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Luise das Projekt kurz vor und begrüßte alle. Auf einer Leinwand wurde das Video gezeigt. Es war mucksmäuschenstill. Niemand hat in der Zeit geredet. Eine Stille, die im Unterricht eher ungewohnt ist. Die Schülerinnen und Schüler kümmerten sich um alles selber. Sie sammelten selber Ideen und setzten diese unfassbar schnell um. So entstand in kürzester Zeit dieses Video, in dem der Dank wunderschön zum Ausdruck kommt. (In der Anlage befindet sich ein QR-Code. Wenn ihr den Code mit eurem Handy abfotografiert, gelangt ihr direkt zum Video). Nachdem das Video angeschaut wurde, kam für die Schülerinnen und Schüler ein außergewöhnlicher Moment. Diesmal mussten nicht sie Fragen beantworten, sondern der PI-Leiter Eckhard Wache. In einer angenehmen Atmosphäre beantwortete Eckhard Wache Fragen wie „Was war Ihr aufregendster Einsatz“ oder „In welchem Einsatz haben Sie Angst verspürt?“. Gespannt hörten die Schülerinnen und Schüler den Antworten zu und stellten fest, dass Polizistinnen und Polizisten auch nur Menschen mit Gefühlen, Sorgen und Ängsten sind. Doch mit ihrer Berufsauswahl haben sie sich dafür entschieden, eigene Ängste und Sorgen zunächst auszuhalten, um für andere Menschen da zu sein und sie im vollen Umfang zu beschützen. Genau das wurde Tia und ihren Mitschülerinnen und Mitschüler plötzlich klar. Daher hatten sie den großen Wunsch, ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Und das ist definitiv gelungen!

Das Video findet man hier: Videolink

Die Schrecken des Krieges in der Ukraine und das damit verbundene Leid für viele Menschen lassen auch die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn nicht kalt. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sprechen sie im Unterricht über die Schicksale und Folgen, die ein solcher Krieg für die Menschen mit sich bringt. Viele Mädchen und Jungen seien tief erschüttert von den Geschehnissen in der Ukraine, berichtet Schulsozialpädagogin Katja Vogt. Es ist ergreifend, wie sich die Schülerinnen und Schüler über diesen unsäglichen Krieg äußern, wie empathisch sie mit den betroffenen Menschen fühlen. Daher stand für die Schülervertretung schnell fest: Wir wollen helfen! Auf Initiative von Katja Vogt, gleichzeitig SV-Beraterin an der GOBS, kamen die Klassensprecher und -sprecherinnen zusammen und sammelten Ideen und Aktionen, die spontan initiiert werden können, um möglichst schnell zu helfen. Schnell war auch eine Organisation gefunden, die man mit einer ersten Hilfsaktion unterstützen wollte. Wichtig war es allen Beteiligten, dass wirklich benötigte Hilfe geleistet wird. „Wir haben recherchiert und sind auf den Verein „Oldenburg hilft der Ukraine" gestoßen“, sagt Dilana Gecgel, Schulsprecherin der GOBS. Der Verein wurde spontan Anfang März durch die Oldenburger Maik und Edita Günther ins Leben gerufen, die die Flucht der Menschen mit eigenen Reisebussen, der Suche nach Unterkünften in Oldenburg und Umgebung sowie dem Transport humanitärer Güter in die Ukraine unterstützen. Somit ging ein Spendenaufruf nach Lebensmitteln an die Schulgemeinschaft der GOBS Friedrichsfehn. Eine Reihe der Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerin Claudia Flore zeigte sich besonders engagiert: Die Kinder der Klasse 4a wollten darüber hinaus noch aktiv werden und trennten sich von zahlreichem Spielzeug, Büchern und Kuscheltieren, um einen Spielzeugflohmarkt zu veranstalten. Der Spielzeugflohmarkt erfreute sich bei den gesamten Mitschülerinnen und Mitschülern der Klassen 1-4 riesiger Beliebtheit und fand großen Absatz. Es wurde restlos jedes Teilchen Spielzeug, jedes Buch und auch jedes noch so kleine Kuscheltier innerhalb eines Vormittags verkauft. Diese Aktion war also ein voller Erfolg, viele Kinder waren großzügig von ihren Eltern mit Taschengeld versorgt worden und durften einen Restbetrag für diese gute Aktion spenden. „Auch viele Lehrerinnen und Lehrer spendeten etwas, um diese gute Sache zu unterstützen, die unseren Spendenaufruf in so herausragender Weise ergänzt hat“, so Mattis Wedeken, stellvertretender Schulsprecher der GOBS. Insgesamt konnte die Klasse Einnahmen in Höhe von 649,11 € verbuchen, die durch einen Elternteil der Klasse großzügig aufgerundet wurden. Natürlich übernahmen die Schülerinnen und Schüler auch weiter Verantwortung und zogen, ausgerüstet mit fünf Bollerwagen und Helfereltern, in die örtlichen Geschäfte, um benötigte Hilfsgüter einzukaufen. Edeka-Marktleiter Dirk Bruns gewährte den Schülerinnen und Schülern einen ordentlichen Rabatt, so dass noch mehr Lebensmittel, Hygieneartikel und Tiernahrung für den Transport in die Ukraine eingekauft werden konnten.

Auch Tina Conrads, Mutter einer Schülerin der GOBS Friedrichsfehn, engagierte sich mit ihrer Idee, ein von ihr mit Kreide und Pastell auf Acrylpapier gemaltes Bild mit dem Titel „Love and Peace in a Blumenwiese“, welches zu Beginn des Krieges entstanden war, zugunsten der Hilfsaktion der GOBS Friedrichsfehn zu versteigern.

In der vergangenen Woche konnte Maik Günther dann die vielen gepackten Umzugskartons aus der GOBS Friedrichsfehn vor laufender Kamera des Lokalsenders OL1 in Empfang nehmen und sie auf die Reise an die ukrainische Grenze schicken. Mattis Wedeken, der es sich trotz derzeit laufendem Praktikum der neunten Klassen nicht nehmen ließ, an diesem Tag in die Schule zu kommen, um an der Übergabe teilzunehmen, bedankte sich zusammen mit Dilana Gecgel stellvertretend bei der gesamten Schulgemeinschaft für ihre Unterstützung. Auch Organisatorin dieser SV-Aktion Katja Vogt betonte, wie viel Herzblut in diese Hilfsmaßnahme gesteckt wurde und lobte das große Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, die sich großzügig mit zusätzlichen Geldspenden beteiligten.

Immer mehr ukrainische Kriegsflüchtlinge kommen im Landkreis Ammerland an, darunter viele Kinder und Jugendliche. Das Landesamt für Schule und Bildung betont, dass die Schüler unkompliziert und schnell an den Schulen integriert werden sollen. Nach den Osterferien werden Willkommensplakate für die Schülerinnen und Schüler der Ukraine den Eingang der Grund- und Oberschule schmücken. Die ersten beiden Schülerinnen seien in der vergangenen Woche angekommen, teilte Oberschuldirektor Holger Jäckel mit. Weitere Jugendliche werden folgen. Die Schulleitung hat Schülerinnen und Schüler gefunden, die Russisch oder Ukrainisch sprechen und die Patenschaft für die jungen Ukrainer und Ukrainerinnen übernehmen. Die Schülervertretung plant hingegen weitere Aktionen, auch zur Unterstützung der neuen Mitschülerinnen und Mitschüler an der GOBS, und wird somit nicht müde Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.
Darüber hinaus werden Eltern, die über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen und sich ehrenamtlich engagieren möchten, gebeten sich per E-Mail im Sekretariat der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn zu melden, um ukrainische Eltern als Lotsen bei der Anmeldung und den ersten Schultagen zu unterstützen.

Am letzten Schultag vor den Osterferien haben sich die Klassen 1 bis 4 gemeinsam in der neuen Eingangshalle der GOBS Friedrichsfehn versammelt, um sich mit einigen Frühlingsliedern in die Osterferien zu verabschieden. Die Halle ist noch nicht ganz fertig, aber jetzt schon bereits sehr funktionell und gemütlich. Da die Lüftungsanlage noch nicht in Betrieb ist, singen natürlich alle mit Masken. Am Ende haben alle Kinder und LehrerInnen noch gemeinsam das Lied „Ein bisschen Frieden“ gesungen, um sich für den Frieden und gegen den Krieg in Europa auszusprechen.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest und hoffentlich bald Frieden für alle Menschen auf der Welt.

Einen kleinen Ausschnitt dieser kurzweiligen aber dafür für alle umso nachhaltigeren Veranstaltung findet man im folgenden Video: youtu.be/cfz0UeQlU-0

Bei schönem Wetter brachen wir auf zum ersten Waldtag in den Wildenloh. Die SchülerInnen nahmen die Bewegungsmöglichkeit und Abwechslung aus dem Corona geprägten Alltag dankbar an.
Kreativ wurde schon auf dem Hinweg eigeninitiativ eine Trage für alle Rucksäcke gebaut. Der Waldtag für den 8. Jahrgang gehört zum Grundkonzept "Sozialtraining" in Kooperation mit dem Waldhaus Wildenloh. Unsere tolle Sozialpädagogin Katja Vogt hat hier mit Kerstin vom Waldhaus ein kreatives, ansprechendes und gewinnbringendes Konzept entwickelt. Kompetenzeinschätzung und Stärkung der Klasse z.B. bezüglich "gegenseitigem Vertrauen" oder "gute Kommunikation" konnten durch einzelnen Klassenaufgaben im Wald bewusst gemacht und gefördert werden.
Es war eine tolle Erfahrung, als die SchülerInnen merkten, dass sie ihren Mitschülern blind vertrauen können, von ihnen getragen und ermutigt werden. Vielen Dank für dieses tolle Klassenerlebnis und eine weitere schöne Erinnerung an die gemeinsame Schulzeit. Als Klassenlehrkraft möchte ich hinzufügen, dass ich unglaublich stolz darauf bin, wie toll alle miteinander umgegangen sind, sich aufeinander eingelassen haben und jeder so genommen wurde, wie er ist. Und natürlich hatte sich diese Klasse "Die goldene Nuss der Weißheit" am Ende mehr als verdient;-)

Die 2. Klassen waren bei ihrem Waldtag künstlerisch unterwegs. Nach dem Fußmarsch durch den Wildenloh, wurde die erste Verschnaufpause dazu genutzt, um den Wald als Musikinstrument zu erleben. Dafür sammelten die Schülerinnen und Schüler Äste, um mit diesen Rhythmen zu schlagen. Dabei zeigte sich die große Kreativität der Kinder, da sie viele verschiedene Rhythmen vorspielten. Anschließend ging es weiter zum Picknickplatz, um sich für die nächsten Aufgaben zu stärken. Nach dem Picknick hat sich der Wald in eine Bildergalerie verwandelt. Hierfür suchten die Schülerinnen und Schüler besondere Hingucker des Waldes. Die gefunden Besonderheiten wurden mit einem Bilderrahmen in Szene gesetzt. Es folgte ein Galerierundgang, bei dem die Künstler ihre Werke präsentierten. Hierbei entdeckten die Kinder die Vielfalt und Schönheit des Waldes und waren begeistert.

Neben der Kunst, kam aber auch das Spielen nicht zu kurz. Es wurde geschleppt, gestapelt und geklettert. Rundum war es ein schöner und erlebnisreicher Waldtag. Wir bedanken uns dafür bei Katja und Kerstin für die großartige Organisation und die tolle Auswahl der Angebote und freuen uns schon auf den nächsten Waldtag.

Whats App, Instagram, Facebook, YouTube oder lieber TikTok? Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs sind zahlreich in den sozialen Medien unterwegs. Doch wo lauern Gefahren? Wie sieht es mit der Altersbeschränkung und mit den allgemeinen Geschäftsbedingungen aus? Diese Fragen wurden im Rahmen der Medienpädagogik erklärt und geklärt.

Mit einem Smartphone kann man nicht nur Nachrichten schreiben und telefonieren, sondern auch fotografieren. Ebenso ersetzt es den Wecker, die Uhr, eine Schreibmaschine, die Spielekonsole, den Fernseher, und es passt in jede Hosentasche. Die unterschiedlichen Funktionen des Smartphones werden von den Kindern genutzt. Doch wie lange darf ich eigentlich mein Smartphone pro Tag nutzen? Was empfehlen die Mediziner? Die meisten Kinder waren schon sehr verwundert, wie hoch ihre Medienzeit pro Tag ist.

Alle Kinder nutzen digitale Medien und können schnell und zu jeder Zeit an Wissen und Informationen gelangen. Um sich im Internet auch sicher zu bewegen und zu verhalten, müssen die Kinder die Gefahren kennen und erkennen.

Die Medienpädagogiktage mit Katja waren spannend und informativ. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in vertrauter Runde über ihre Erfahrungen im Internet austauschen und wissen, wie sie sich im weltweiten Internet richtig und sicher bewegen.

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor knapp 3 Wochen hat sich vieles verändert. Plötzlich ist Krieg in Europa. Viele Kinder und Jugendliche kommen mit Fragen in die Schule. Auch die Schüler*innen der Klassen 10 beschäftigen sich seither jeden Tag mit dem Thema und verfolgen die Meldungen in den Nachrichten. Viele bewegt dieses Thema sehr. Bilder und Berichte in den Medien verstören. Die GOBS Friedrichsfehn hatte Gelegenheit - auch außerhalb des Unterrichts - Raum für Fragen und Austausch anzubieten, in dem sie ein junges Pärchen einladen konnte, die kürzlich aus der Stadt Charkiw in das Ammerland flohen.

Serge stammt ursprünglich aus Afrika, begann sein Medizinstudium in der Ukraine und lernte dort Tatiana kennen. Sie heirateten und haben inzwischen eine sechsjährige Tochter. Beide arbeiteten nach eigenen Angaben in gut bezahlten Jobs. Serge nennt die Ukraine sein „zweites Heimatland“, für das er in den Krieg ziehen würde, wenn er dürfte. Zunächst entschied die Familie jedoch, nach den ersten Bombenangriffen in ihrer Heimatstadt, das Land zu verlassen. Serge erzählt den Schüler*innen davon, wie das Taxi bereits vor der Tür wartete, während seine Frau und er hastig die nötigsten Dinge einpackten. Die Tochter auf dem Arm, die Gepäckstücke in der Hand, fuhren sie einen halben Tag lang mit dem Bus in die Stadt Lwiw, nahe der polnischen Grenze. Von dort ging es dicht gedrängt mit anderen Flüchtenden mit dem Zug weiter in Richtung Westen – bloß weit weg vom Krieg, auch wenn es eine schwierige Entscheidung war. Serge ist froh, seine Familie nicht allein lassen zu müssen. Mehrfach wurde er auf dem Weg zur Grenze aufgrund seiner Hautfarbe aufgehalten, erzählt er. Nun sind sie vorübergehend im Ammerland untergekommen. Im Gepäck die Sorge um Freunde und Verwandte, die noch immer in der Ukraine sind, fehlende Perspektive und die Angst, der Krieg könne noch lange andauern, und dem großen Wunsch, in die Heimat zurückkehren zu können. „I will go back – no matter what!“, betont Tatiana immer wieder unter Tränen.

Die Schüler*innen erkundigen sich nach den Erlebnissen der Familie in den ersten Tagen des Krieges, nach ihren Zukunftsplänen und dem Umgang mit ihrer Tochter. Wie erklären sie dieser, dass sie ihre Heimat verlassen mussten? Aber auch Einschätzungen der aktuellen Lage, ihre Einstellung zu Russland und dem Bild, das man aktuell in der Ukraine von Westeuropa, insbesondere Deutschland, habe, interessiert die Zehntklässler*innen. Serge und Tatiana beantworten geduldig jegliche Fragen und stellen abschließend selbst eine wichtige Frage an ihre Zuhörer*innen: „Are you ready for war?“

Die Schüler*innen der GOBS Friedrichsfehn erhalten derzeit Raum und Zeit, um sich bei Bedarf mit dem Krieg in der Ukraine auseinanderzusetzen, ihre Ängste und Sorgen zu äußern und Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten. Das Kollegium unterstützt mit Hilfe des Krisenunterstützungsteams der Schule die Schüler*innen hierbei. Viele Klassen haben ihre Solidarität mit der Ukraine bereits mit vielfältigen Aktionen bekundet. Die Schülervertretung plant weitere Solidaritätsaktionen für die Ukraine.

Nachdem sich die vierten Klassen der GOBS Friedrichsfehn im Sachunterricht mit der Geschichte Oldenburgs beschäftigt hatten, durften diese in der ersten Märzwoche nun selbst auf Erkundungstour in der Oldenburger Innenstadt gehen. In kleinen Gruppen bahnten sich die Schüler:innen jeweils in Begleitung einer erwachsenen Person den Weg durch die Straßen der Fußgängerzone und beantworteten dabei viele Quizfragen rund um die Innenstadt. An dieser Stelle sei noch einmal herzlich den Eltern, Bufdis und Schulbegleiterinnen gedankt, die sich hierfür als Begleitpersonen bereitgestellt haben.

Auf ihrer Entdeckungsrallye konnten die Kinder viele Oldenburger Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen kennenlernen: mit einem Blick für Details erkundeten die Schüler:innen die Stadt vom Rathaus bis zum Lappan, vom Graf-Anton-Günter-Wandbild bis zum Pulverturm. Dabei präsentierte Oldenburg sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner schönsten Seite.

Im Anschluss besichtigten die Viertklässler:innen zudem das Oldenburger Schloss. Bei der geführten Tour konnten die Kinder unter anderem einen Blick in die geheimen Gänge der ehemaligen Burganlage werfen, die legendäre Mähne von Graf Anton Günters Pferd „Kranich“ mit eigenen Augen sehen und herausfinden, wie schwer eigentlich eine Ritterrüstung ist.

Für die Kinder der vierten Klasse stellte dieser Ausflug ein besonderes Highlight dar und wird allen Teilnehmenden bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben.

(Fr. Flore / Fr. Olivieri / Fr. Leege, Klassenlehrkräfte der 4. Klassen)

Schuhe baumeln in der Luft. Sie hängen von Bäumen, Brücken, Ampeln, Stromkabeln. In aller Welt werden sie gesichtet. Der Krieg in der Ukraine beherrscht die Nachrichten und auch viele Kinder beschäftigt er. So konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b in der vergangenen Woche auch ihren Wunsch nach Frieden in Form von Bildern ihrer Schuhe und kleinen Botschaften gegen den Krieg Ausdruck verleihen.

Kinder sind in Kriegen die größten Verlierer - auf beiden Seiten. Kinder spüren die Ängste in ihrer Umgebung und die Gewalt. Auch unsere Schülerinnen und Schüler haben Fragen und suchen nach Antworten. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf das Unterstützungsangebot der GOBS Friedrichsfehn hinweisen (siehe Informationsschreiben vom 04.03.2022).

Das "Krisenunterstützungsteam (KUT)“ der GOBS möchte den Schülerinnen und Schülern – aber auch Ihnen als Eltern und Erziehungsberechtigte – gerne zur Seite stehen. Sollte entsprechender Gesprächs- oder Beratungsbedarf bestehen, bieten wir in diesem Fall gerne einen Termin an.

Nutzen Sie hierzu bitte folgende Kontaktmöglichkeiten:

Nico Canino (Beratungslehrer): nico.canino@gobs-friedrichsfehn.org
Julia Michel (Schulseelsorgerin): julia.michel@gobs-friedrichsfehn.org
Katja Vogt (Schulsozialarbeiterin): katja.vogt@gobs-friedrichsfehn.org

Was ist eigentlich Medienkompetenz? Das ist doch etwas mit Medien, oder? Was sind Medien? Welche Dinge gehören dazu und wozu braucht man das? Die Kinder der dritten Klassen brachten schon einiges an Vorwissen mit, dennoch waren ihnen die möglichen Gefahren, die damit einhergehen können gar nicht richtig bewusst. Der Umgang mit verschiedenen Geräten, wie mit PC, Spielekonsole, Smartphones, Tablets, usw. scheint völlig normal und alltäglich. Jedoch nutzt jeder Medien unterschiedlich und unterschiedlich lange. Mit wem chatte ich? Wie lange darf ich überhaupt fernsehen? Gehört das denn zur Medienzeit und wie lange darf ein Drittklässler überhaupt mit Medien insgesamt am Tag umgehen? Diese Fragen wurden beantwortet!
Medien bieten uns Informationen aus aller Welt und sie schaffen Möglichkeiten auf bequemen Weg, an Wissen zu gelangen. Was in unseren kleinen, handlichen Smartphones alles steckt, ist eine Kombination an Geräten, die wir früher nur als große Einzelgeräte hatten: Der Taschenrechner, die Taschenlampe, der Fernseher, die Bildbarbeitung, das Radio, viele Spiele und so einiges mehr. Die Kinder staunten nicht schlecht, als gemeinsam diese Vielfalt aufgezählt und auch vor Augen geführt wurde. Alle Kinder waren bzw. sind offen und neugierig und möchten gern mit Medien umgehen. Deshalb war dieser Vormittag so wichtig, um auch über mögliche Gefahren des Internets aufzuklären. Katja hat dies auf eine für diese Altersgruppe motivierende und offene Art geschafft und die Kinder haben in vertrauter Runde über ihre bisherigen Erfahrungen gesprochen und sich gut ausgetauscht.

In der Woche vom 16. - 18.02.2022 war die Puppenbühne der Polizei Wilhelmshaven zu Gast in unserer Schule, aus aktuellem Anlass in diesem Jahr natürlich digital.

Den Dritt- und Viertklässlern führten sie das Stück „Der Datensammler“ vor, in dem sie den Kindern vermittelten, welche Gefahren für Kinder im Internet lauern können. Die junge Hauptfigur des Puppenstücks stößt beim Chat mit einem vermeintlichen Internetfreund auf verschiedene Gefahren.

Die beiden Polizisten Florian Herzog und Thomas Drüke waren per Videokonferenz mit uns vernetzt und zeigten kindgerecht und anschaulich, wie schnell man unbedarft persönliche Daten und Fotos in sozialen Netzwerken preisgibt. Die Kinder wurden so sensibilisiert und erhielten Tipps zum sicheren Umgang mit Daten im Internet: wie erstelle ich mir ein sicheres Passwort? An wen wende ich mich, wenn ich Opfer von Internetmobbing werde?, etc.

Diese Veranstaltung war für die Kinder sehr eindrucksvoll.

Abschließend wurde in der Klasse noch vertiefend über die angesprochene Problematik diskutiert und die Kinder erhielten Gelegenheit, ihre bereits vielfältigen Erfahrungen zum Thema auszutauschen.

Unser Dank gilt an dieser Stelle unserer Schulsozialarbeiterin Katja Vogt, die sich um die Organisation gekümmert und die Klassen bei der Durchführung der Aktion unterstützt hat. Für den technischen, reibungslosen Ablauf hat freundlicherweise unser Schulassistent Herr Gonsior gesorgt, dem an dieser Stelle ebenfalls gedankt sei.

Am Donnerstag, den 10.02.2022 nahmen einige Schüler/innen im Rahmen einer Videokonferenz an einem 4-stündigen Klimaschutz-Workshop teil. Dieser wurde von der Gemeinde Edewecht geleitet.

Wir trafen uns morgens mit den anderen Teilnehmern aus verschiedenen Schulen in einem virtuellen Raum. Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt. Danach wurde unser Wissen zum Klimawandel, dessen Folgen und dessen Ursachen befragt. Dieses teilten wir dann mit den anderen Schülern aus unseren Gruppen. Nachdem uns einige Statistiken zum Klimawandel, insbesondere zum Klimawandel in Edewecht, aufgeführt wurden, entwickelten wir gemeinsam Ideen, was in Edewecht verbessert werden kann, um klimafreundlicher zu werden. Dazu zählten zum Beispiel bessere Fahrradwege und Busverbindungen, eine höhere Nutzung der erneuerbaren Energien sowie besser gedämmte Häuser. Anschließend stellten wir allen Teilnehmer/innen unsere Ideen und Gedanken vor. Als nächstes erhielten wir eine Umfrage, welche im Anschluss ausgewertet wurde. Dabei ging es darum, welche Maßnahmen und Forderungen für einen selbst wichtig sind. Zum Schluss durfte jeder noch Feedback zum Workshop abgeben. Uns hat es allen sehr gut gefallen!

Eeske Brand, Klasse 10b

NWZ Artikel HIER

In dieser Woche hat sich der 10. Jahrgang der GOBS Friedrichsfehn spontan am Red Hand Day beteiligt. Eine Aktion, die gezeigt hat, dass sich die Schule nicht ohne Grund für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Der weltweite Aktionstag macht auf den Einsatz und das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam und fordert politische Entscheidungsträger auf, sich für eine Verbesserung des Kinderschutzes weltweit einzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler brachten dazu ihre rot bemalten Hände mit einer entsprechenden „Botschaft“ auf einer langen Tapetenrolle. Im Vorfeld informierten sich die Zehntklässlerinnen und -klässler im Rahmen einer Unterrichtseinheit im Fach Politik über das Leben in Kriegszonen. In zahlreichen Krisen- und Konfliktgebieten werden Kinder zwischen 7 und 18 Jahren von bewaffneten Gruppen, aber auch von regulären Regierungsarmeen zwangseingezogen. Kinder in Afrika, in Afghanistan, im Irak, im Sudan. Dass ihre Probleme nicht mehr weit weg sind, sondern auch im Friedrichsfehner Schulalltag spürbar sind, wurde an diesem Tag besonders offenkundig, als Mitschülerinnen, die aus Kriegsgebieten geflüchtet sind und seit einigen Jahren an der GOBS unterrichtet werden, nun selbst mit ihrem Händeabdruck für Kinderfrieden einstanden.

Im Rahmen des Werkunterrichts haben die Kinder des 4. Jahrgangs kleine Vogelhäuschen gebaut. Nachdem zunächst intensiv darüber gesprochen wurde, welche heimischen Vögel diese Futterstation wohl vorwiegend besuchen werden, wurde ein Plan erstellt, was genau gemacht werden muss, welche Werkzeuge zum Einsatz kommen und worauf geachtet werden muss, damit sich die Vögel auch nicht verletzen. Akribisch wurde gesägt, geraspelt, gefeilt, gebohrt und gehämmert.
Das Ergebnis überzeugt alle. Nun dürfen die kleinen Futterstationen im heimischen Garten oder auf dem Balkon mit Meisenknödeln bestückt und aufgehängt werden. Dann heißt es: abwarten und beobachten.

Traditionell schicken sich alle interessierten Kinder und Erwachsene an unserer Schule kurz vor den Weihnachtsferien liebe Weihnachtsgrüße in Form eines Schoko-Weihnachtsmanns samt eines Grußkärtchens. 

Diese SV-Aktion erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit und die Anzahl der bestellten Weihnachtsmänner wächst stetig. Gerade in dieser Zeit merken wir, wie sehr die Schülerinnen und Schüler auch das Bedürfnis haben, einem Freund, einer Freundin oder einer Lehrkraft, dem Hausmeister (pp) eine kleine Freude zu bereiten.
So wurden von den fleißigen Weihnachtswichteln der Schüler/-innenvertretung unter Aufsicht der SV-Berater/-innen Pia Stade, Katja Vogt und Nico Canino und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften in diesem Jahr 850 Schoko-Weihnachtsmänner in den Klassen verteilt.

Vielen Dank für diese liebevolle Aktion.

... bald kommt dann auch der Weihnachtsmann!

Heute seht ihr unseren letzten musikalischen Adventsbeitrag für dieses Jahr. Es singt und rappt die Klasse 4a das Gedicht von Knecht Ruprecht.

Wir wünschen allen einen fröhlichen, vierten Advent und ab Mittwoch erholsame Weihnachtsferien.

youtu.be/CosD5_ss4mk

Am 12. und 13. Oktober führte die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn zum zweiten Mal in ihrer Geschichte einen Sponsorenlauf durch. Bereits während der Veranstaltung gab es eine überwältigende Resonanz bei Schülerinnen und Schüler und Eltern. Nun steht das "Endergebnis" fest und mit Spenden in Höhe von mehr als 16.000 EUR hatte nun wirklich niemand gerechnet. Der Schulleiter Holger Jäckel und der Organisator des Sponsorenlaufes Elmar Schreiber überreichten nun der neu gewählten 1. Vorsitzenden des Fördervereins der GOBS, Petra Reiners, einen symbolischen Scheck über die Gesamtsumme, die nun in die Gestaltung der Schule und des Schulgeländes investiert werden kann. Die GOBS bedankt sich bei allen Spendern und allen, die zu diesem überragenden Ergebnis beigetragen haben.

NWZ Artikel vom 15.12.2021

In den letzten Wochen hat die Kuno AG „Umweltschule“ wieder den Schulgarten winterfest gemacht, sodass Pflanzen und Tiere die kalte Jahreszeit gut überstehen.

Zunächst wurde Laub gesammelt, um große Haufen für die Igel und andere Tiere als Rückzugsort zu schaffen. Tiere lieben „unordentliche“ Ecken im Garten, was kein Problem für die Schüler:innen der AG darstellte.  Für die Vögel stellten wir dieses Jahr eigene Futtertassen her, welche bereits gut genutzt wurden. Jede Woche schauen wir, wie viel die Vögel gegessen haben und füllen das Futterhäuschen auf. Zudem sammelten wir auf dem Schulgelände Müll, damit keine Tiere Schaden nehmen. Im Januar werden wir dann wieder an der „Stunde der Wintervögel“ vom NABU teilnehmen. Ihre Lieblingsvögel haben die Kinder bereits gezeichnet. Mal sehen, ob wir sie im Januar bei uns sehen werden. Wir wünschen den Vögeln schöne Weihnachtsferien!

... dann folgt nun unser musikalischer Advensbeitrag für den dritten Advent. Es singt die Klasse 4b das Adventslied "Es ist für uns eine Zeit angekommen".

Viel Spaß beim Anhören und einen schönen dritten Advent wünscht die GOBS Friedrichsfehn

https://youtu.be/o-5QZmoWJkU

(Hinweis: Der Musikraum verfügt über eine moderne Lüftungsanlage und die Kinder haben ihre Masken nur während der Aufnahme abgenommen.)

Hier findet ihr nun einen kleinen musikalischen Beitrag zum zweiten Advent. Da wir nun nicht mehr innerhalb unserer Räumlichkeiten singen dürfen, sind wir instrumental geworden. Die Klassen 4a und 4b spielen auf Keyboards, Xylophonen, Glockenspielen und Glöckchen das Weihnachtslied "Morgen kommt der Weihnachtsmann". Viel Vergnügen und einen schönen, zweiten Advent.

 

https://youtu.be/V5Y1ep7qWa8

Passend zum ersten Advent trafen sich viele Grundschulklassen auf dem Pausenhof der GOBS Friedrichsfehn zum gemeinsamen Adventssingen.

Die fünften Klassen gesellten sich auch mit dazu.

Am Dienstagmorgen versammelten sich gleich nach Unterrichtsbeginn Kinder und Lehrer und sangen begleitet von Frau Flore und Frau Leege gemeinsam einige Lieder zum Advent. Einige brachten ihre kleinen Windlichter mit.

Mit ausreichend Abstand fanden alle Platz auf dem großen, gepflasterten Hof und konnten unter freiem Himmel auch bei nicht ganz so gemütlichem Wetter schöne Adventslieder singen.

Diese Veranstaltung soll jetzt die Adventszeit begleiten und die Vorfreude auf Weihnachten erhellen.

Hoffentlich dürfen wir in den nächsten Wochen wenigstens draußen noch ein bisschen singen….

Es ist der 25 November im Jahr 2021. Wir befinden uns in einem Wald, der ansonsten eher aus einem Kinderbuch um den kleinen Hurz Burz bekannt ist. Am frühen Morgen ahnte noch niemand, was an diesem Tag im Wildenloh Wald passieren würde. Gemeinsam machten sich, nach einem gemütlichen Frühstück, die Klassen 7a und 7b mit ihren Klassenlehrern und Katja auf in den Wald, wo sie dann wie gewohnt auf Kerstin trafen. Doch anstelle von fröhlichen Teamspielen, präsentierten Katja und Kerstin heute zwei heilige Flaggen.

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Nun folgt extra für euch in der Adventszeit ein wenig musikalische Unterhaltung.
Es beginnt heute am ersten Adventssonntag mit einem Medley aus dem Musical Mary Poppins gesungen vom Chorchestra der GOBS Friiedrichsfehn.

Unter dem folgenden Link findet ihr den Auftritt: https://youtu.be/cNKT61pOAJY

Ayşe Bosse liest: Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich! - so lautete der Titel der KiBum-Lesung an der GOBS Friedrichsfehn, für die sich die Klassen 4 erfolgreich beworben hatten. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen musste die Lesung per Zoom-Meeting stattfinden. Dies tat der Vorfreude der lesehungrigen Schülerinnen und Schüler jedoch keinen Abbruch. Und so lauschten sie gebannt der Erzählung der Hamburger Autorin, die ihre Lesung immer wieder unterbrach, um den Viertklässlern ein paar Brocken Türkisch beizubringen, von dem Heimatland ihre Vaters zu berichten oder Fragen an die Kinder zu richten. Am Ende nutzten die Schülerinnnen und Schüler ausgiebig die verbleibende Zeit, um selbst Fragen an Ayşe Bosse zu stellen. Das Buch "Pembo - Halb und halb macht doppelt glücklich! hat längst Einzug in die Klassenbücherei gefunden und ist derzeit der Renner bei den jungen Leserinnen und Lesern.

 

Am Donnerstag, den 04.11.2021 und 11.11.2021 hatten die 5a und die 5b ihren Waldtag. Unter der Leitung unserer Sozialpädagogin Katja ging es um 9:00 Uhr in den Wildenloh. Nach einem 30 minütigen Spaziergang durch den Wald wurden wir von Kerstin und Florian in Empfang genommen. Kerstin ist die Kooperationspartnerin aus dem Waldhaus Wildenloh.

"Der Waldtag war sehr cool. Wir haben tolle Spiele gemacht und sind dann zum Waldhaus gegangen. Ich hatte sehr viel Spaß und mein Lieblingsspiel war das mit dem Ei. Das war toll. Wir mussten ein Ei einpacken mit Sachen, die wir im Wald gefunden haben und dann vom höchsten Punkt runterfallen lassen. DAS WAR EIN SEHR TOLLER TAG!" (Alva)

Das Thema des diesjährigen Waldtages im fünften Jahrgang waren verschiedene Teamspiele, um die Klassengemeinschaft zu stärken und Raum für tragfähige Entscheidungen in der Gruppe zu „trainieren“.

Die Klassen 5a und 5b sagen „Danke“ an Katja und Kerstin für die tolle Organisation des Tages! Wir hatten einen super Waldtag.

Im Herbst freuen sich alle Kinder auf Sankt Martin. Dann finden die Laternenumzüge mit vielen Kindern und ganz verschiedenen Laternen statt. Dazu haben die Kinder der Klasse 2b die bekannten Lieder " Sonne, Mond und Sterne" und "Sankt Martin" gesungen. Sie haben vorher überlegt, welche Laternen sie tragen möchten. Lieber ein lustiges Tier oder ein wilder Pirat? Ein gruseliger Kürbis oder lieber ein niedlicher Marienkäfer? Auf jeden Fall haben wir sehr viel Spaß im Wildenloh gehabt.

Dass Handball richtig Spaß macht, davon konnten sich die Grundschüler der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn bei den diesjährigen Handballaktionstagen überzeugen. Diese werden jedes Jahr vom Deutschen Handballbund in Kooperation mit den Handball-Landesverbänden, der AOK und den lokalen Vereinen bundesweit durchgeführt, um Kinder für den Handballsport zu begeistern. Gerade nach der langen coronabedingten Schließung der Sporthallen und dem Aussetzen des Vereinssports ist es wichtig geworden, die Kinder wieder  für den Sport zu gewinnen und Bewegung, sowie das Miteinander zu fördern. So wurden die Schüler an gleich drei Tagen in Klassenstärke für je eine Schulstunde in die kleine Turnhalle in Friedrichsfehn eingeladen. An verschiedenen Stationen konnte das Werfen und Fangen, die Koordination, die Schnelligkeit, das Zielwerfen und das Prellen geübt und Handballluft geschnuppert werden. Am Ende durften alle Schülerinnen und Schüler stolz den „Hanniball-Pass“, das Handball-Spielabzeichen des Deutschen Handballbundes, entgegennehmen. Die Kinder waren sehr begeistert von ihrem kleinen Exkurs in die Handballwelt und freuen sich bereits auf weitere Handballaktionstage in den nächsten Jahren. Diese Begeisterung ist auch der Lehrerin Rita Grabhorn und der Bundesfreiwilligendienstleistenden Tomke Wiechmann zu verdanken, die für einen reibungslosen Ablauf und die sportliche Betreuung gesorgt haben. Ihnen war es gelungen, vielen Kindern den Handballsport näher zu bringen und das Interesse an einem Probetraining beim lokalen Handballverein und Unterstützer des Handballtages, der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, zu wecken.

Fledermäuse im Werkunterricht der Klassen 6a und 6b.

Warum Fledermäuse im Werkunterricht? 

Um die Tiere besser kennenzulernen, haben wir uns erstmal einen Film angeschaut. Es gab viele wichtige Informationen. Aber damit wir das auch alles begreifen, gab es jede Menge an Arbeitsmaterial. Nun mussten wir uns durch die einzelnen Themen durcharbeiten, um die Fledermaus als Tier, kennenzulernen. Fangen wir mit der Nahrung an. Fledermäuse lieben Insekten, wie kleine Schmetterlinge ( Tagpfauenauge, Nachtfalter ), aber auch Lauf- oder Maikäfer sind beliebt. Außerdem fressen sie noch Schwebfliegen, Zuckmücken, Schnaken und und und. Wenn die Fledermäuse alle satt werden sollen, müssen genügend Insekten vorhanden sein und es muss eine große Anzahl an Insekten geben. Das bedeutet also: Um Fledermäuse zu schützen, müssen wir auch ihre Nahrung, die Insekten schützen. Das ist schon mal ein guter Ansatz!

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Berufliche Orientierung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Ausbildungsplatz. Damit ist alles gemeint, was Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt oder den Besuch einer weiterführenden Schule vorbereitet. Ein Praktikum ist dabei eine wichtige Maßnahme, und deshalb absolvieren an der GOBS alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 zwei Pflichtpraktika während der Schulzeit. In den vergangenen 1,5 Jahren gab es kaum Berufsmessen, auf denen junge Leute sich tummeln konnten. Es gab weniger Beratungen an den Schulen, weniger Chancen, Firmen kennenzulernen, und kaum Gelegenheit, Praktika zu absolvieren. Aufgrund der Corona-Pandemie verpassten die Schülerinnen und Schüler des aktuellen 10. Jahrgangs diese so wichtige Berufsorientierung vor ihrem Abschlussjahr. Umso mehr setzte sich die GOBS dafür ein, den Schülerinnen und Schülern Anfang der Klasse 10 noch eine Chance zu bieten, die Arbeitswelt kennenzulernen.

So verbrachten die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs die vergangenen zwei Wochen in Betrieben unserer Region. Hier fand man sie im Handwerksbetrieb, im Büromanagement, in der Verwaltung, im medizinischen Bereich, im Einzelhandel oder auch im Kindergarten wieder. Dabei sollten Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt sowie deren sozialen Strukturen vermittelt werden. Es galt Interesse zu wecken, eigene Stärken zu erkennen und anzuwenden, Schulwissen praktisch einzusetzen, im Team zu arbeiten, Kontakte zu knüpfen und sich selbst zu erleben. So dienten die Praktika zur Orientierung und schafften Einblicke in teils unbekannte Gebiete. Die betreuenden Klassenlehrkräfte verschafften sich über die zwei Wochen bei ihren Schützlingen einen Überblick über die Leistungen und standen mit Rat und Tat zur Seite.

Schülerinnen und Schüler, die bewiesen haben, dass sie selbstständig arbeiten können und Interesse zeigen, konnten durch ihr erfolgreiches Praktikum die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Nun gilt es Bewerbungen zu schreiben, Eignungstests zu überstehen, Vorstellungsgespräche zu absolvieren und sich auf den Abschluss vorzubereiten.

Als die Organisatoren am Dienstagmorgen aufwachten, goss es in Strömen. Sollte der Sponsorenlauf wirklich ins Wasser fallen? Zahlreiche Eltern hatten sich bereit erklärt zu helfen, unzählige Kuchenspenden waren eingegangen - so viele, dass wir die Hälfte abbestellen mussten - und nun sollte der Sponsorenlauf ausfallen?
Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen mit uns.
Und so liefen dann knapp 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 9 - streng nach Jahrgängen getrennt und unter Hygieneauflagen - an zwei Tagen die knapp 400m lange Runde auf dem Schulhof. Runde um Runde… Und spätestens als die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ende ihre Medaille in Empfang nehmen durften, konnten wir in so viele glückliche Kindergesichter sehen, wie gefühlt seit diesen verdammt langen anderthalb Jahren nicht mehr.
Egal, was der Sponsorenlauf einbringen wird, diese beiden Tage werden allen Beteiligten in Erinnerung bleiben. Vielen, vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Zum NWZ - Artikel hier

Anfang Oktober sind die 4. Klassen passend zum Sachunterrichtsthema „Wasser“ zur Kaskade in Diekmannshausen gefahren. Das ehemalige Speicherpumpwerk aus dem Jahre 1956 ist heute ein Museum. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Beginn in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte konnte im blauen Klassenzimmer gut ausgestattet mit weißen Laborkitteln selbständig Experimente zu Salzwasser und Süßwasser durchführen. Das eigenständige Forschen machte ihnen viel Spaß und sie kamen zu den richtigen Ergebnissen. Die zweite Gruppe lernte etwas über das Thema Wasser vor 100 Jahren kennen. So durften sich alle Kinder verkleiden und informierten sich anschließend über ihr Thema. Während die einen Wasserrohre zusammensteckten, konnten die anderen ein Joch zum Wassertragen ausprobieren oder verschieden alte Waschmaschinen untersuchen. Die gewonnenen Informationen wurden auf einem Plakat zusammengetragen und in einem kleinen Vortrag an die anderen Gruppen weitergegeben. An diesen praktischen Arbeiten hatten die Kinder viel Vergnügen. Besonders interessant war natürlich das alte Plumpsklo! Vor dem Wechsel der Gruppen gab es ein sehr leckeres Frühstück – organisiert vom OOWV! Mit großem Appetit stärkten sich die Schülerinnen und Schüler.

Der Tag bei der Kaskade „Diekmannshausen“ war sehr interessant. Sicherlich werden die weiteren Museumsbereiche bei einem Sonntagsausflug genauer betrachtet! Vielen Dank an das Team vom OOWV!

Am 07. Oktober 2021 hieß es wieder einmal „Waldtag für die 4b“. Morgens holte Katja die Klasse mit Frau Olivieri und Christian ab und sie gingen voller Vorfreude in den Wildenloh. Beim großen Findling erwartete uns schon Kerstin vom Waldhaus mit Florian. Nach einer freien Spielzeit im Moorwald mit ersten Entdeckungen spielten wir das „Raupenspiel“: Die Klasse musste als lange Schlange mit verbundenen Augen einen Weg durch den Wald erlaufen. Es war gar nicht so einfach, ohne zu stolpern über liegende Baumstämme zu steigen. Auf einem langen Baumstamm wurde anschließend der leckere Proviant verzehrt, bevor die nächste Aufgabe startete. In Dreiergruppen erhielten die Kinder den Forschungsauftrag, nach interessanten Dingen Ausschau zu halten und sie mit Hilfe der Becherlupe zu untersuchen. So wurde in alten Baumstümpfen gestochert und im Laub gesucht. Spinnen, Asseln und Würmer fanden den Weg ins Glas und konnten ganz genau in der Vergrößerung betrachtet werden. Es war sehr interessant, diese Tiere einmal ganz aus der Nähe zu sehen.

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Die SV hat in ihrer ersten Sitzung nach den Sommerferien erneut Dilana Gecgel aus der 10b als Schülersprecherin gewählt. Sie wird gemeinsam mit Mattis Wedeken aus der 9a die Interessen aller Schülerinnen und Schüler unserer GOBS in diesem Schuljahr vertreten. Wir gratulieren euch! Ein großes Dankeschön geht aber auch an alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher für die tolle, konzentrierte und motivierte Wahl. Das war wirklich eine starke Leistung!

Am Donnerstag, den 23.09.21 legten unsere diesjährigen Viertklässler ihre Fahrradprüfung ab. Dafür mussten sie einen Rundkurs durch den Ort bewältigen. Viele Eltern hatten sich netterweise bereiterklärt, dieses aufwendig Unterfangen zu unterstützen und standen an allen Kreuzungen, Einmündungen und Abbiegungen bereit, um die Schülerinnen und Schüler zu beaufsichtigen und die genauen Abläufe zu protokollieren.Ein Vater, der gleichzeitig Polizist ist, hatte zuvor dankenswerterweise alle Fahrräder auf ihre Verkehrstüchtigkeit überprüft.Vom ersten bis zum letzten Kind vergingen fast drei Stunden, in denen die Eltern auf ihren Posten ausharrten und alle Kinder nach bestem Wissen und Gewissen beobachteten. Noch mal ein herzliches Dankeschön an alle diese helfenden Eltern.Die Kinder haben nahezu alle erfolgreich an der Radfahrprüfung teilgenommen und sind nun fit für den Straßenverkehr.

Die dritten Klassen haben gleich zu Beginn des Schuljahres einen Ausflug zum Maislabyrinth nach Kayhausen unternommen. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder einiges zum Thema Getreide und über den Maisanbau lernen ebenso konnten sie die Bedeutung von den Ackerrandfächen erfahren. Frau Hoppe, Frau Aderholz und Herr Kaptain vom Umweltbildungszentrum Ammerland haben die Kinder in Gruppen dazu angeleitet.

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Im Rahmen der Berufsorientierung war es endlich wieder möglich, einen außerschulischen Lernort wie die job4u-Berufsmesse in Oldenburg zu besuchen. Die angebotene Vielfalt ermöglichte unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 sich aus erster Hand  ungezwungen und ausführlich zu informieren.  Auszubildende und Vertreter der verschiedenen Unternehmen standen den Jugendlichen Rede und Antwort oder gaben ihnen die Möglichkeit, praktisch tätig zu werden. Ob Feilen beim Metallbau, Früchte den richtigen Baumsorten zuordnen oder die Feinmotorik eines Gabelstaplers austesten (Tagesbester: Mattis Wedeken aus Jahrgang 9); die aktive Interaktion stand im Vordergrund. Sichtlich zufrieden traten die Schülerinnen und Schüler die Heimreise an und konnten an diesem Tag sogar den ein oder anderen Praktikumsplatz einheimsen.

Eindrücke von der Messe hier

Im Rahmen der 10-Punkte-Agenda zum Aktionsplan „Startklar in die Zukunft“ des Niedersächsischen Kultusministeriums fand in der vergangenen Woche an der GOBS eine Einführungswoche statt, in der auf Unterricht im klassischen Sinne nahezu komplett verzichtet wurde. Eine vom Schulvorstand beschlossene Stundentafel für diese Woche bot viel Raum und Möglichkeiten für das soziale Miteinander. Nicht nur die einzelnen Klassen konnten sich „wieder“ neu kennen lernen, auch die einzelnen Jahrgänge untereinander hatten die Möglichkeit, sich monatelanger Trennung wieder etwas auszutauschen. 

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Am Donnerstag, den 09.09.2021 hatte die 6b bei schönstem Wetter ihren Waldtag, das Thema für diesen Tag lautete „Feuer“. Los ging es unter der Leitung unserer Sozialpädagogin Katja  um 9:00 Uhr mit einem schönen Spaziergang durch den Wildenloh. Dort wurden wir von Kerstin empfangen. Kerstin ist die Kooperationspartnerin aus dem Waldhaus Wildenloh.

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Nach einer kurzen Andacht durch Pastor Peuster wurden alle Erstklässlerinnen und  Erstklässler in der Mensa der GOBS Friedrichsfehn, in der fleißige Helferinnen und Helfer im Vorfeld ein tolles Ambiente geschaffen hatten, unter Einhaltung der Vorgaben der niedersächsichen Coronverordnung empfangen. Die Kinder der Klassen 2 hatten digital ein buntes Begrüßungsprogramm zusammengestellt und alle Gäste belohnten dies mit sehr viel Beifall. Einige Musiklehrkräfte unterstützen das Programm durch musikalische Untermalungen.
Im Anschluss luden die Eltern der zweiten Schuljahre unter Beachtung eines strengen Hygienekonzepts zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ein. Insgesamt konnten dadurch 750 Euro für den Förderverein an Spenden der Gäste erreicht werden. Herzlichen Dank!  An dieser Stelle sei allen helfenden Händen der Elternschaft ebenso nochmals herzlich gedankt.
Nach ihrer ersten offiziellen Stunde in ihrer neuen Klasse kamen alle Erstklässlerinnen und Erstklässler zurück auf den Schulhof und es wurden schöne Fotos geschossen, ehe alle Gäste zum Feiern nach Hause gingen.

Es war wieder einmal eine rundum sehr gelungene Einschulungsfeier.

Für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der GOBS Friedrichsfehn begann mit der Einschulungsfeier ein neuer Lebensabschnitt. In der festlich geschmückten Mensa begrüßte Schulleiter Holger Jäckel die Kinder und deren Familien auch in diesem Jahr unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts und der niedersächsischen Coronaverordnung. Unter dem Leitbild „Wir wachsen zusammen“ lernen an der Grund- und Oberschule Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Begabungen gemeinsam. Ziel ist es, den für sich bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen. Dafür wünschte der Schulleiter den Familien in seiner Ansprache alles Gute und versprach ihnen viel Unterstützung durch das gesamte Schulteam. Im Anschluss führten die 6. Klassen durch ein buntes Programm. In den ersten Tagen werden die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler die Schule kennen, üben Rituale ein und arbeiten gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften und der Schulsozialpädagogin an einer guten Klassengemeinschaft. „Dies ist fester Bestandteil unseres Übergangskonzepts“, so Holger Jäckel. „Die Kinder sollen einen sanften Übergang von der Grundschule in die neue Schule erleben“.

Pünktlich zum Schulstart erhielt die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn vom örtlichen dm-drogerie Markt eine Spende in Form verschiedenfarbiger Masken für die Schülerinnen und Schüler. So hat die Schule wieder  ein Kontingent an Masken, die nach Bedarf als Ersatz an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden können. "Da das Tragen einer Mund-Nasenmaske in allen Jahrgängen derzeit Vorschrift ist, freuen wir uns sehr über die großzügige Spende“, so Mitglieder der Schulleitung.