Schulprogramm

Nach vielen Stunden Arbeit der Steuergruppe "Schulentwicklung"sowie des Kollegiums konnte die Gesamtkonferenz am 01.11.2016 ein umfassendes Schulprogramm verabschieden. Das 166 Seiten starke Papier enthält alle aktuell geltenden Grundsätze und Konzepte der GOBS Friedrichsfehn. Das Schulprogramm ist ein "Arbeitspapier", das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. Es ist sozusagen der "rote Faden" für Schulentwicklungsprozesse und Qualitätssicherung an unserer Schule.

Die Grafik auf der linken Seite zeigt eine anschauliche Darstellung des Leitbildes, das das Kollegium sich selbst für seine pädagogische Arbeit gegeben hat. Der oberste Leitsatz ist "WIR WACHSEN ZUSAMMEN" in der doppelten Bedeutung des Zusammenwachsens zweier von Natur aus verschiedener Schulformen sowie des gemeinsamen Wachsens aller am Schulleben Beteiligten.

Das gesamte Schulprogramm zum Nachlesen finden Sie hier:

Schulprogramm_11.2018.pdf

Darüberhinaus können Sie hier unsere neue Schulordnung, unser Konzept zu den Aufsichten und unser Klassenfahrtenkonzept einsehen, die nach Beschluss der Gesamtkonferenz vom 23.10.2017 ab 01.11.2017 in Kraft treten. 

Schulordnung_ab_01.11.2018.pdf

Konzept_zu_den_Aufsichten.pdf

Klassenfahrtenkonzept.pdf

Die Evaluation bezieht sich auf 416 Rückmeldebögen der Eltern, Schülerinnen und Schüler (davon 246 aus der Grundschule und 292 aus der Oberschule).

Miteinander:

Die Schülerinnen und Schüler sind gerne an unserer Schule. 

374 Eltern beantworten die Frage 1: „Womit ist Ihr Kind zufrieden?“, 42 beantworten die Frage nicht, wobei von diesen 42 Fragebögen 26 Fragebögen komplett nicht beantwortet wurden. Die meist genannten Antworten (in Reihenfolge) sind:

1. „Mit allem“

2. „Unterricht oder bestimmte Fächer“

3. „Lehrerinnen und Lehrer / Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer“

4. „KUNO“

5. „Pause“

6. „Schulhof“

  • Explizit wird von einer großen Mehrheit gesagt, dass an der GOBS engagierte und motivierte Lehrerinnen und Lehrer arbeiten.
  • Insbesondere wird vielfach gelobt, dass die Lehrkräfte den Einzelnen im Blick haben und individuell fördern und fordern.
  • Viele Schülerinnen und Schüler sind zufrieden mit ihrer Klassengemeinschaft und freuen sich, Freunde gefunden zu haben.
  • Die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern, sowie Eltern und Schulleitung wird vielfach gelobt.
  • Die Eltern und Kinder fühlen sich ausreichend und transparent über den Leistungsstand informiert.

Die Frage 2: „Womit ist Ihr Kind unzufrieden?“ wird von fast der Hälfte (203 Nennungen) nicht beantwortet. Die meist genannten Antworten sind (in Reihenfolge) sind:

1. Lautstärke in der Klasse / Streitigkeiten zwischen den Schülerinnen und Schülern (nur in der Grundschule)

2. Warteschlange in der Mensa (in der OBS)

3. spezielle Unterrichtsfächer bzw. fehlendes Unterrichtsangebot (Technik als Profil, KUNO am Montag und Freitag...)

Unterricht:

  • Das Nachmittagsangebot KUNO wird als gutes Konzept wahrgenommen; Kinder fühlen sich wohl und gehen gerne zum KUNO.
  • Checklisten sind eine große Hilfe und Unterstützung auch für die Eltern, wenn sie ihr Kind beim Lernen unterstützen.
  • Das Konzept der VT- Stunden wird als sehr überzeugendes und entlastendes Konzept wahrgenommen.
  • In den höheren Klassen (ab Klasse 9) wird allerdings angesprochen, dass die VT- Stunden nicht mehr ausreichen, um den Lernstoff zu bewältigen.
  • Eltern bemängeln, dass der Unterricht zu oft vertreten wird.
  • In der Grundschule wird in einigen Klassen der häufige Fachlehrer- bzw. Klassenlehrkraftwechsel bemängelt.

Schulhof  / Verkehr:

  • Die Gestaltung der Schulhöfe wird häufig positiv erwähnt.
  • Viele Kinder beider Schulformen loben das Konzept der Spieleausleihe in den Pausen.
  • Die hygienischen Zustände der GS Toiletten werden bemängelt, die der OBS hingegen häufig gelobt.
  • Nach wie vor ist die morgendliche Verkehrssituation für viele Eltern unzufriedenstellend.

Mensa:

  • Dem überwiegenden Teil der Schülerinnen und Schüler schmeckt das Essen. Wir sind weiterhin bemüht, den Schülerwünschen gerecht zu werden.
  • Von vielen Schülerinnen und Schülern werden lange Warteschlangen bemängelt.

Sonstiges:

  • Außerunterrichtliche Aktionen wie Waldtag, Apfeltag und Projektwoche werden in hohem Maße gelobt.

Maßnahmen:

  • Auf der letzten Schulvorstandssitzung ist die Einführung des neuen Faches: „Soziales Lernen“ in der Grundschule beschlossen worden. Themen wie der friedliche Umgang mit Konfliktsituationen und Streitigkeiten sollen hier zusätzlich vertieft werden.
  • Die Verkehrssituation ist zum wiederholten Male mit der Bitte um Mithilfe auf der Schulelternratssitzung angesprochen worden.
  • Durch Umorganisation ist das Problem langer Schlangen in der Mensa behoben.
  • Die Sanierung der Grundschultoiletten ist Teil eines kommenden Bauvorhabens an der GOBS.

Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte wohlfühlen. Darum ist uns die Meinung aller an Schule Beteiligten bezüglich unseres Schullebens wichtig.

Um einen möglichst großen Überblick über den Ist - Zustand zu bekommen und daraus Ziele für die Zukunft setzen zu können, haben wir eine Online - Befragung zur Situation an unserer Schule durchgeführt. Befragt wurden die Jahrgänge 2,6 und 9.

Die Befragung FrOSiN ist uns vom NLQ (Niedersächsisches Landesamt zur Qualitätssicherung) zur Verfügung gestellt worden (siehe www.portal.eval.nibis.de) und basiert auf dem gültigen „Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen“ (siehe Erlass vom 16.07.2016).

Im Folgenden können Sie die hervorragenden Ergebnisse und die daraus entstandenen Schwerpunkte für unsere Weiterarbeit einsehen. Vielen Dank an dieser Stelle für die überweigend sehr postive Rückmeldung der geleisteten Arbeit an der GOBS!

Beteiligung

Maximal mögliche TeilnahmeTatsächliche Teilnahme
 
  • Jahrgang 2 / Schüler: 77
  • Jahrgang 2 / Eltern: 77
  • Jahrgang 6 u. 9 / Schüler: 105
  • Jahrgang 6 u. 9 / Eltern: 105
  • Lehrkräfte: 50 (37 im Dienst)
 
 
  • 73  (94%)
  • 25  (32%)
  • 94  (89%)
  • 32  (30%)
  • 29  (58% bzw. 78%)  
 

 

PositivVerbesserungspotential
 
  • gehen gerne in unsere Schule
  • fühlen sich wohl an unserer Schule
  • empfinden den Umgangston unter Schülern als freundlich
  • empfinden den Unterricht als spannend, interessant und abwechslungsreich
  • erfahren eine hohe Unterstützung im eigenen Lernprozess
  • nehmen ein vielfältiges Schulleben wahr
  • sind zufrieden mit der Ausstattung der Schule
 
 
  • empfinden wenig Transparenz über Stundeninhalte und Lerninhalte des Schuljahres sowie die Leistungsbewertung
  • können wenig Aufgaben selber wählen (innere Differenzierung)
  • empfinden wenig Mitspracherecht bei Entscheidungen in der Schule
  • kennen das Leitbild kaum
  • bekommen wenig Möglichkeiten im Unterricht, ein Feedback zu geben
 

 

PositivVerbesserungspotential
 
  • gehen überwiegend gern zur Schule und fühlen sich wohl
  • Anforderungsniveau der gestellten Aufgaben erscheint gut
  • selbstständiges Arbeiten sowie die Anwendung verschiedener  Lernstrategien und Arbeitstechniken fallen ihnen leicht
  • sind leistungsbereit und zielorientiert
  • empfinden den Unterricht als schülerorientiert
  • erleben respektvollen Umgang
 
 
  • können wenig Aufgaben selber wählen (innere Differenzierung) und haben wenig Überblick über Stunden- und Unterrichtseinheiteninhalte
  • erleben wenig fächerübergreifenden Unterricht und überprüfen seltener ihre Kompetenzen
  • bekommen wenig Möglichkeiten im Unterricht, ein Feedback zu geben
  • bemängeln den Zustand des Schulgebäudes und der Unterrichtsräume und haben keinen Raum zur Entspannung in der Pause
 

 

PositivVerbesserungspotential
 
  • bestätigen, dass ihr Kind gerne zur Schule geht
  • die Schule hat einen guten Ruf
  • fühlen sich durch die Schulleitung gut informiert
  • haben den Eindruck, dass die Schulleitung dafür sorgt, dass sich die Schule systematisch weiter entwickelt
  • nehmen ein vielfältiges Schulleben wahr
 
 
  • empfinden das Beratungsangebot der Schule als weniger transparent und kennen Leitbild und Schulprogramm kaum
  • Leistungsbewertung  und Möglichkeiten der Förderung erscheinen wenig transparent
  • fühlen sich weniger eingebunden in Entscheidungen und durch die Schulleitung weniger wertgeschätzt
  • Maßnahmen der Gesundheitsförderung werden wenig wahrgenommen Außerschulische Partner für den Ausbau des Lernangebots werden wenig wahrgenommen
 

 

PositivVerbesserungspotential
 
  • bestätigen, dass ihr Kind gerne zur Schule geht
  • die Schule hat einen guten Ruf
  • hohe Zufriedenheit mit der Arbeit der Schulleitung
  • fühlen sich gut informiert durch die Schulleitung
 
 
  • empfinden das Beratungsangebot bezogen auf Fördermaßnahmen und Schullaufbahn als weniger transparent
  • nehmen wenig Feedbackmöglichkeiten wahr
  • werden wenig in den Prozess der Schulentwicklung einbezogen
 

 

PositivVerbesserungspotential
 
  • sehen hohe Kompetenzen bei den Schülern
  • erfahren eine hohe Akzeptanz von außen und sind gerne an dieser Schule
  • sehen ihre Schüler gut vorbereitet für das nächste Schuljahr bzw. die weiterführende Schule
  • sehen ihren Unterricht als eine an Kompetenzen orientierte Lernwelt, die Möglichkeiten für eigene Lösungswege, Übungsphasen und Transferleistungen bietet
  • halten die Schüler für respektvoll und wertschätzend
  • engagieren sich für die Weiterentwicklung unserer Schule
  • Schulorganisation wird als sehr gut bewertet
  • Leitbild und Schulprogramm werden von allen getragen und als gut empfunden
  • Entwicklungsziele und Maßnahmenkataloge erfahren eine hohe Akzeptanz
  • erfahren hohe Akzeptanz und Unterstützung durch die Schulleitung
  • halten das schuleigene Curriculum sowie die Grundsätze zur Leistungsbewertung für sehr gut erarbeitet
 
 
  • es fällt schwer, problemlösendes und entdeckendes Lernen häufig im Unterricht umzusetzen
  • haben seltener die Möglichkeit, der Schulleitung ein Feedback geben zu können
  • es gibt selten die Möglichkeit der kollegialen Hospitation
 

 

  • mehr Differenzierung innerhalb des Unterrichts
  • mehr Transparenz in Bezug auf Leistungsbewertung
  • mehr Fächerübergreifendes Arbeiten
  • mehr Außerschulische Partner für Lernangebote
  • mehr und transparentere Beratungsangebote bezogen auf Fördermöglichkeiten und weiterführende Schulen 
  • mehr Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern im Schulentwicklungsprozess
  • mehr Feedbackkultur; vor allem zwischen den Grämien der Schule
  • mehr kollegiale Hospitation, sofern Bedarf sein sollte