Klassenaktionen

Anfang Mai besuchten die Klassen 10 die Gedenkstätte Esterwegen. Bei dieser Exkursion wurde den Schülerinnen und Schülern ein bewegendes Bild vom Elend und Leid des Lageralltags vermittelt. Das für etwa 2.000 Häftlinge angelegte Lager Esterwegen gehörte zu den frühen Konzentrationslagern im Emsland, in dem die nationalsozialistische Führung ab 1933 vor allem politische Gegner zur Zwangsarbeit in der Moorkultivierung einsetzte.

Als Einstieg fand sich die Schülergruppe im Eingangsbereich zusammen, in dem zur Erläuterung der Topographie des Lagers Esterwegen ein Luftbild erste Orientierung bot. Ein anschließender kurzer Gang in die Moorlandschaft sollte den Jugendlichen Eindrücke von den Umständen im Lager vermitteln, unter denen die Gefangenen litten, wenn sie je nach Jahreszeit, 8 bis 12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten mussten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Die Verpflegung war schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Wachmannschaften ausgesetzt. Es kam zu einer nicht bekannten Zahl von Todesfällen und Morden. Diese und andere Informationen erhielten die Schülerinnen und Schüler in einem bebilderten Vortrag zur Entstehung der Gedenkstätte Esterwegen und zur Geschichte der Emslandlager. Nach einer kurzen Einführung zur Ausstellung, in der zeitgenössische Exponate zu sehen und Zeitzeugeninterviews zu hören waren, arbeiteten die Klassen in Kleingruppen an unterschiedlichen Biographiemappen, wodurch ihnen bewusst wurde, welches Leid den Lageralltag prägte. Nach diesen Erfahrungen begab sich die Gruppe auf das Außengelände und wurde über das ehemalige Lagergelände geführt. Dabei erfuhren sie mehr über angemessene Formen der Gedenkarbeit.

Aufgrund der eindringlichen und informativen Darstellung waren die Schüler zu jeder Zeit sehr interessiert und bewerteten den Besuch der Gedenkstätte Esterwegen insgesamt als sehr beeindruckend.

Am letzten Schultag vor den Osterferien haben sich die Klassen 1 bis 4 gemeinsam in der neuen Eingangshalle der GOBS Friedrichsfehn versammelt, um sich mit einigen Frühlingsliedern in die Osterferien zu verabschieden. Die Halle ist noch nicht ganz fertig, aber jetzt schon bereits sehr funktionell und gemütlich. Da die Lüftungsanlage noch nicht in Betrieb ist, singen natürlich alle mit Masken. Am Ende haben alle Kinder und LehrerInnen noch gemeinsam das Lied „Ein bisschen Frieden“ gesungen, um sich für den Frieden und gegen den Krieg in Europa auszusprechen.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest und hoffentlich bald Frieden für alle Menschen auf der Welt.

Einen kleinen Ausschnitt dieser kurzweiligen aber dafür für alle umso nachhaltigeren Veranstaltung findet man im folgenden Video: youtu.be/cfz0UeQlU-0

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor knapp 3 Wochen hat sich vieles verändert. Plötzlich ist Krieg in Europa. Viele Kinder und Jugendliche kommen mit Fragen in die Schule. Auch die Schüler*innen der Klassen 10 beschäftigen sich seither jeden Tag mit dem Thema und verfolgen die Meldungen in den Nachrichten. Viele bewegt dieses Thema sehr. Bilder und Berichte in den Medien verstören. Die GOBS Friedrichsfehn hatte Gelegenheit - auch außerhalb des Unterrichts - Raum für Fragen und Austausch anzubieten, in dem sie ein junges Pärchen einladen konnte, die kürzlich aus der Stadt Charkiw in das Ammerland flohen.

Serge stammt ursprünglich aus Afrika, begann sein Medizinstudium in der Ukraine und lernte dort Tatiana kennen. Sie heirateten und haben inzwischen eine sechsjährige Tochter. Beide arbeiteten nach eigenen Angaben in gut bezahlten Jobs. Serge nennt die Ukraine sein „zweites Heimatland“, für das er in den Krieg ziehen würde, wenn er dürfte. Zunächst entschied die Familie jedoch, nach den ersten Bombenangriffen in ihrer Heimatstadt, das Land zu verlassen. Serge erzählt den Schüler*innen davon, wie das Taxi bereits vor der Tür wartete, während seine Frau und er hastig die nötigsten Dinge einpackten. Die Tochter auf dem Arm, die Gepäckstücke in der Hand, fuhren sie einen halben Tag lang mit dem Bus in die Stadt Lwiw, nahe der polnischen Grenze. Von dort ging es dicht gedrängt mit anderen Flüchtenden mit dem Zug weiter in Richtung Westen – bloß weit weg vom Krieg, auch wenn es eine schwierige Entscheidung war. Serge ist froh, seine Familie nicht allein lassen zu müssen. Mehrfach wurde er auf dem Weg zur Grenze aufgrund seiner Hautfarbe aufgehalten, erzählt er. Nun sind sie vorübergehend im Ammerland untergekommen. Im Gepäck die Sorge um Freunde und Verwandte, die noch immer in der Ukraine sind, fehlende Perspektive und die Angst, der Krieg könne noch lange andauern, und dem großen Wunsch, in die Heimat zurückkehren zu können. „I will go back – no matter what!“, betont Tatiana immer wieder unter Tränen.

Die Schüler*innen erkundigen sich nach den Erlebnissen der Familie in den ersten Tagen des Krieges, nach ihren Zukunftsplänen und dem Umgang mit ihrer Tochter. Wie erklären sie dieser, dass sie ihre Heimat verlassen mussten? Aber auch Einschätzungen der aktuellen Lage, ihre Einstellung zu Russland und dem Bild, das man aktuell in der Ukraine von Westeuropa, insbesondere Deutschland, habe, interessiert die Zehntklässler*innen. Serge und Tatiana beantworten geduldig jegliche Fragen und stellen abschließend selbst eine wichtige Frage an ihre Zuhörer*innen: „Are you ready for war?“

Die Schüler*innen der GOBS Friedrichsfehn erhalten derzeit Raum und Zeit, um sich bei Bedarf mit dem Krieg in der Ukraine auseinanderzusetzen, ihre Ängste und Sorgen zu äußern und Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten. Das Kollegium unterstützt mit Hilfe des Krisenunterstützungsteams der Schule die Schüler*innen hierbei. Viele Klassen haben ihre Solidarität mit der Ukraine bereits mit vielfältigen Aktionen bekundet. Die Schülervertretung plant weitere Solidaritätsaktionen für die Ukraine.

Nachdem sich die vierten Klassen der GOBS Friedrichsfehn im Sachunterricht mit der Geschichte Oldenburgs beschäftigt hatten, durften diese in der ersten Märzwoche nun selbst auf Erkundungstour in der Oldenburger Innenstadt gehen. In kleinen Gruppen bahnten sich die Schüler:innen jeweils in Begleitung einer erwachsenen Person den Weg durch die Straßen der Fußgängerzone und beantworteten dabei viele Quizfragen rund um die Innenstadt. An dieser Stelle sei noch einmal herzlich den Eltern, Bufdis und Schulbegleiterinnen gedankt, die sich hierfür als Begleitpersonen bereitgestellt haben.

Auf ihrer Entdeckungsrallye konnten die Kinder viele Oldenburger Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen kennenlernen: mit einem Blick für Details erkundeten die Schüler:innen die Stadt vom Rathaus bis zum Lappan, vom Graf-Anton-Günter-Wandbild bis zum Pulverturm. Dabei präsentierte Oldenburg sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner schönsten Seite.

Im Anschluss besichtigten die Viertklässler:innen zudem das Oldenburger Schloss. Bei der geführten Tour konnten die Kinder unter anderem einen Blick in die geheimen Gänge der ehemaligen Burganlage werfen, die legendäre Mähne von Graf Anton Günters Pferd „Kranich“ mit eigenen Augen sehen und herausfinden, wie schwer eigentlich eine Ritterrüstung ist.

Für die Kinder der vierten Klasse stellte dieser Ausflug ein besonderes Highlight dar und wird allen Teilnehmenden bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben.

(Fr. Flore / Fr. Olivieri / Fr. Leege, Klassenlehrkräfte der 4. Klassen)

Schuhe baumeln in der Luft. Sie hängen von Bäumen, Brücken, Ampeln, Stromkabeln. In aller Welt werden sie gesichtet. Der Krieg in der Ukraine beherrscht die Nachrichten und auch viele Kinder beschäftigt er. So konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b in der vergangenen Woche auch ihren Wunsch nach Frieden in Form von Bildern ihrer Schuhe und kleinen Botschaften gegen den Krieg Ausdruck verleihen.

Kinder sind in Kriegen die größten Verlierer - auf beiden Seiten. Kinder spüren die Ängste in ihrer Umgebung und die Gewalt. Auch unsere Schülerinnen und Schüler haben Fragen und suchen nach Antworten. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf das Unterstützungsangebot der GOBS Friedrichsfehn hinweisen (siehe Informationsschreiben vom 04.03.2022).

Das "Krisenunterstützungsteam (KUT)“ der GOBS möchte den Schülerinnen und Schülern – aber auch Ihnen als Eltern und Erziehungsberechtigte – gerne zur Seite stehen. Sollte entsprechender Gesprächs- oder Beratungsbedarf bestehen, bieten wir in diesem Fall gerne einen Termin an.

Nutzen Sie hierzu bitte folgende Kontaktmöglichkeiten:

Nico Canino (Beratungslehrer): nico.canino@gobs-friedrichsfehn.org
Julia Michel (Schulseelsorgerin): julia.michel@gobs-friedrichsfehn.org
Katja Vogt (Schulsozialarbeiterin): katja.vogt@gobs-friedrichsfehn.org

In dieser Woche hat sich der 10. Jahrgang der GOBS Friedrichsfehn spontan am Red Hand Day beteiligt. Eine Aktion, die gezeigt hat, dass sich die Schule nicht ohne Grund für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert. Der weltweite Aktionstag macht auf den Einsatz und das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam und fordert politische Entscheidungsträger auf, sich für eine Verbesserung des Kinderschutzes weltweit einzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler brachten dazu ihre rot bemalten Hände mit einer entsprechenden „Botschaft“ auf einer langen Tapetenrolle. Im Vorfeld informierten sich die Zehntklässlerinnen und -klässler im Rahmen einer Unterrichtseinheit im Fach Politik über das Leben in Kriegszonen. In zahlreichen Krisen- und Konfliktgebieten werden Kinder zwischen 7 und 18 Jahren von bewaffneten Gruppen, aber auch von regulären Regierungsarmeen zwangseingezogen. Kinder in Afrika, in Afghanistan, im Irak, im Sudan. Dass ihre Probleme nicht mehr weit weg sind, sondern auch im Friedrichsfehner Schulalltag spürbar sind, wurde an diesem Tag besonders offenkundig, als Mitschülerinnen, die aus Kriegsgebieten geflüchtet sind und seit einigen Jahren an der GOBS unterrichtet werden, nun selbst mit ihrem Händeabdruck für Kinderfrieden einstanden.

Ayşe Bosse liest: Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich! - so lautete der Titel der KiBum-Lesung an der GOBS Friedrichsfehn, für die sich die Klassen 4 erfolgreich beworben hatten. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen musste die Lesung per Zoom-Meeting stattfinden. Dies tat der Vorfreude der lesehungrigen Schülerinnen und Schüler jedoch keinen Abbruch. Und so lauschten sie gebannt der Erzählung der Hamburger Autorin, die ihre Lesung immer wieder unterbrach, um den Viertklässlern ein paar Brocken Türkisch beizubringen, von dem Heimatland ihre Vaters zu berichten oder Fragen an die Kinder zu richten. Am Ende nutzten die Schülerinnnen und Schüler ausgiebig die verbleibende Zeit, um selbst Fragen an Ayşe Bosse zu stellen. Das Buch "Pembo - Halb und halb macht doppelt glücklich! hat längst Einzug in die Klassenbücherei gefunden und ist derzeit der Renner bei den jungen Leserinnen und Lesern.

 

Im Herbst freuen sich alle Kinder auf Sankt Martin. Dann finden die Laternenumzüge mit vielen Kindern und ganz verschiedenen Laternen statt. Dazu haben die Kinder der Klasse 2b die bekannten Lieder " Sonne, Mond und Sterne" und "Sankt Martin" gesungen. Sie haben vorher überlegt, welche Laternen sie tragen möchten. Lieber ein lustiges Tier oder ein wilder Pirat? Ein gruseliger Kürbis oder lieber ein niedlicher Marienkäfer? Auf jeden Fall haben wir sehr viel Spaß im Wildenloh gehabt.

Anfang Oktober sind die 4. Klassen passend zum Sachunterrichtsthema „Wasser“ zur Kaskade in Diekmannshausen gefahren. Das ehemalige Speicherpumpwerk aus dem Jahre 1956 ist heute ein Museum. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Beginn in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte konnte im blauen Klassenzimmer gut ausgestattet mit weißen Laborkitteln selbständig Experimente zu Salzwasser und Süßwasser durchführen. Das eigenständige Forschen machte ihnen viel Spaß und sie kamen zu den richtigen Ergebnissen. Die zweite Gruppe lernte etwas über das Thema Wasser vor 100 Jahren kennen. So durften sich alle Kinder verkleiden und informierten sich anschließend über ihr Thema. Während die einen Wasserrohre zusammensteckten, konnten die anderen ein Joch zum Wassertragen ausprobieren oder verschieden alte Waschmaschinen untersuchen. Die gewonnenen Informationen wurden auf einem Plakat zusammengetragen und in einem kleinen Vortrag an die anderen Gruppen weitergegeben. An diesen praktischen Arbeiten hatten die Kinder viel Vergnügen. Besonders interessant war natürlich das alte Plumpsklo! Vor dem Wechsel der Gruppen gab es ein sehr leckeres Frühstück – organisiert vom OOWV! Mit großem Appetit stärkten sich die Schülerinnen und Schüler.

Der Tag bei der Kaskade „Diekmannshausen“ war sehr interessant. Sicherlich werden die weiteren Museumsbereiche bei einem Sonntagsausflug genauer betrachtet! Vielen Dank an das Team vom OOWV!

Am Donnerstag, den 23.09.21 legten unsere diesjährigen Viertklässler ihre Fahrradprüfung ab. Dafür mussten sie einen Rundkurs durch den Ort bewältigen. Viele Eltern hatten sich netterweise bereiterklärt, dieses aufwendig Unterfangen zu unterstützen und standen an allen Kreuzungen, Einmündungen und Abbiegungen bereit, um die Schülerinnen und Schüler zu beaufsichtigen und die genauen Abläufe zu protokollieren.Ein Vater, der gleichzeitig Polizist ist, hatte zuvor dankenswerterweise alle Fahrräder auf ihre Verkehrstüchtigkeit überprüft.Vom ersten bis zum letzten Kind vergingen fast drei Stunden, in denen die Eltern auf ihren Posten ausharrten und alle Kinder nach bestem Wissen und Gewissen beobachteten. Noch mal ein herzliches Dankeschön an alle diese helfenden Eltern.Die Kinder haben nahezu alle erfolgreich an der Radfahrprüfung teilgenommen und sind nun fit für den Straßenverkehr.

Die dritten Klassen haben gleich zu Beginn des Schuljahres einen Ausflug zum Maislabyrinth nach Kayhausen unternommen. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder einiges zum Thema Getreide und über den Maisanbau lernen ebenso konnten sie die Bedeutung von den Ackerrandfächen erfahren. Frau Hoppe, Frau Aderholz und Herr Kaptain vom Umweltbildungszentrum Ammerland haben die Kinder in Gruppen dazu angeleitet. Zum Schluss durften die Kinder noch im Treckeranhänger eine abenteuerliche Runde ums Maisfeld fahren. Der Bauer Beeken, dem das Maisfeld gehört, hat sich extra dafür Zeit genommen. Den Kindern hat es riesig Spaß gemacht!

 

Besonders kurz vor den Sommerferien findet sich immer mal wieder Zeit für schöne Unternehmungen! Für die Klassen 1b und 1c gab es im Juli deshalb einen wunderbaren Geschichtennachmittag.

Alle Kinder haben sich in der Mensa getroffen, wo wir ausreichend Platz hatten, es uns vor der Bühne gemütlich zu machen. Nachmittags den Schulhof und die Mensa einmal ganz für sich zu haben, fanden alle sehr aufregend und manche haben sich sogar ein wenig gegruselt – wie passend, dass die Geschichte „Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“ gelesen wurde. Jedoch haben Frau Huntemann und Frau Ortmann die Geschichte nicht bloß vorgelesen. Die Kinder konnten sie zusätzlich auf Bildkarten mitverfolgen, die in das Kamishibai gesteckt wurden. Beim Kamishibai handelt es sich um einen Schaukasten aus Holz, in den Bildkarten gesteckt werden, sodass sie von vorne wie auf einer kleinen Bühne oder wie in einem Fernseher zu sehen sind. Viele Kinder kannten das Erzähltheater bereits aus dem Deutschunterricht und waren stolz, den Spruch, mit dem wir das Kamishibai vor Beginn jeder Geschichte öffnen, schon mitsprechen zu können. Die Geschichte dann noch in Bildern zu sehen, ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis, das alle voller Spannung mitverfolgt haben!

Zwischendurch konnten sich alle Kinder in einer Pause stärken. Es gab selbst gebackenen Spinnennetz- und Drachenkuchen, köstlich! Anschließend war Zeit, eigene große Bildkarten für das Kamishibai zu malen. Jedes Kind hat sich überlegt, was es machen würde, könnte es einmal unbemerkt als kleines Gespenst durch die Burg Eulenstein schweben. Da kamen viele spannende Ideen zusammen – vom heimlichen Vertauschen der Möbel bis hin zum Skaten in der Eingangshalle der Burg. Auch der Schulhof wurde mit Gespenstern verziert.

Tohuwabohu gibt es nicht nur auf Burg Eulenstein, sondern manchmal auch am Nachmittag in der GOBS Friedrichsfehn...

Endlich war es wieder so weit, es durften wieder außerschulische Lernorte besucht werden.

Zu diesem Anlass hatten die dritten Klassen einen Termin bei der „Schule im Grünen“ im Park der Gärten in Bad Zwischenahn gebucht. Die Themen der Klassen waren unterschiedlich, bei jedem Thema wurde aber ein Teil der unterschiedlichen Gärten auf verschiedene Weise erkundet, entweder mit allen Sinnen oder mit kleinen Vorträgen usw.
Der Sinnesparcour wurde unter die Lupe genommen, dabei wurde so manch einer nass. Außerdem durften wir in den Bienenstock schauen und die meisten habe die markierte Königin entdeckt. Mit geschlossenen Augen wurden Höreindrücke zu Papier gebracht und Kräuter mit riechen identifiziert und geschmeckt. Durch den Barfußpfad gingen wir mit geschlossenen Augen im Gänsemarsch entlang und spürten die Beschaffenheit mit unseren Füßen. Am Ende der Führung gab es noch eine schöne Traumreise.

Besonders unterhaltsam aber waren für die Kinder die tollen Spielplätze und vor allem endlich wieder mit der ganzen Klasse gemeinsam einen Ausflug machen zu können und draußen unbeschwert spielen und toben. Natürlich wurde auch dem hohen Aussichtsturm ein Besuch abgestattet und ein ausführliches Picknick gemacht. Nach ca. dreieinhalb Stunden ging es dann, für alle viel zu früh, wieder zurück zur Schule bzw. nach Hause.

Wir hoffen, dass wir demnächst wieder viele solcher unbeschwerten Ausflüge unternehmen dürfen.

Die Verlage Arena und Westermann Bildungsmedien setzen eine bundesweite Kampagne zur Leseförderung mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Henriette Wich um. Die beiden Verlage der Westermann Gruppe sind Partner des Nationalen Lesepakts, der Leseförderinitiative der Stiftung Lesen und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. 

An Grundschulklassen und damit direkt an die Kinder wendete sich eine Veranstaltung der beiden Verlage: eine digitale Lesung von Henriette Wich aus „Team LUPE ermittelt“. An der kostenlosen Lesung rund um einen rätselhaften Hundediebstahl nahmen die Klassen 3 der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn teil.

Die vier Freunde Lulu, Umut, Paul und Elsa haben die Detektivbande TEAM LUPE gegründet. Autorin Henriette Wich nahm die Schüler und Schülerinnen mit auf ein Abenteuer voller Spannung, Musik und kniffliger Rätsel: Wer hat den Hund Murmel geklaut? Alle Schüler und Schülerinnen nahmen begeistert teil und konnten im Laufe der knapp einstündigen Veranstaltung aktiv an der Lesung mitwirken.

Mit dieser Veranstaltung wurde ein wichtiger Beitrag zu der Initiative Nationaler Lesepakt geleistet.