Im Mai erlebten die zweiten Klassen einen ganz besonderen Schultag im Wald. Schulsozialarbeiterin Katja und Kerstin vom Waldhaus hatten erneut ein abwechslungsreiches, spannendes und erlebnisreiches Programm vorbereitet, das die Kinder auf spielerische Weise für die Natur sensibilisierte und gleichzeitig Teamarbeit und Vertrauen stärkte.
Eine der eindrucksvollsten Aufgaben war das „Fotografieren“ im Wald. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Fotografen – allerdings auf eine ganz besondere Art.
Mit verbundenen Augen wurden sie von ihrem Partner vorsichtig zu einem ausgewählten Ort geführt. Dort angekommen, öffneten sie für einen kurzen Moment die Augen und „knipsten“ so ihr Naturfoto im Kopf. Diese Übung schärfte nicht nur die Sinne, sondern stärkte auch das Vertrauen zwischen den Kindern.
Im Anschluss gestalteten die Kinder eine eigene Wald-Bildergalerie. Mit kleinen Bilderrahmen suchten sie besondere Stellen im Wald, die sie hervorheben wollten – ein knorriger Ast, ein moosbewachsener Baumstumpf oder ein Sonnenstrahl, der durch die Blätter fiel.
So entstand eine kreative Ausstellung, die zeigte, wie unterschiedlich und aufmerksam die Kinder ihre Umgebung wahrnehmen.
Zum Abschluss führte der Weg zurück über den berühmten Sieben-Millionen-Wurzelweg. Dieser besondere Pfad mit seinen vielen Wurzeln forderte Geschicklichkeit und Konzentration – und sorgte gleichzeitig für jede Menge Spaß.
Ein großer Dank geht an Katja und Kerstin, die mit ihrem Engagement und ihren Ideen diesen Waldtag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Die Kinder kehrten erfüllt, begeistert und um viele Naturerfahrungen reicher zurück.


